KICKFAIR Festival 2019 – toll war´s

Von Kiel im hohen Norden bis Rielasingen-Worblingen am Bodensee, von Gelsenkirchen bis Berlin – zum KICKFAIR Festival 2019 reisten 200 Youth Leader und Schüler*innen sowie knapp 40 Lehrkräfte und Sozialpädagog*innen aus 23 KICKFAIR Standorten nach Ostfildern.
Außerdem dabei – Youth Leader aus den internationalen KICKFAIR Partnerorganisationen CHIGOL (Chile), Pa’i Puku (Paraguay), Esperance (Ruanda), Fotbal pro rozvoj (Tschechien) und Oltalom (Ungarn).

Die Festivaltage vom 16. bis 19. Mai standen ganz unter dem Motto „Wer bin ICH, wer bist DU, wer sind WIR GEMEINSAM“.

Die Kinder und Jugendlichen lernten sich in ihren gemischten Teams mit Hilfe der KICKFAIR Begegnungsmodule kennen und setzen sich intensiv mit dem Motto des Festivals auseinander. Und das ausgehend vom Straßenfußball. Nach welchen Regeln spielen wir in unserem Standort? Welche Werte sind im Straßenfußball zentral? Und welche davon sind mir besonders wichtig?
Gleichzeitig vertraten die Teams eines der Länder aus der internationalen Lernkooperation Football-Learning-Global. In mehreren Workshops und unterstützt durch die internationalen Youth Leader tauschten sie sich zu den einzelnen Ländern und Organisationen aus. Wie wird dort Straßenfußball gespielt? Und weshalb gibt es so viele unterschiedliche Spielweisen?

Klar ist auch – es wurde nicht nur geredet, sondern auch gespielt! Youth Leader aus ganz Deutschland organisierten einen Diversity World Cup, teamten und kümmerten sich um Moderation und Turnierleitung.

Der peer-to-peer Austausch zwischen den einzelnen KICKFAIR Standorten fand jedoch nicht nur auf Ebene der Jugendlichen statt. Auch die Lehrkräfte und Sozialpädagog*innen hatten einiges zu besprechen. Neben den vielfältigen Ansätzen, wie das KICKFAIR Konzept jeweils an den Schulen und Jugendeinrichtungen verankert ist, ging es um Einsatzmöglichkeiten sowie die Weiterentwicklung von KICKFAIR Unterrichtsmaterialien, die gemeinsame Wirkung und um methodische Zugänge zu „Wer bin ICH, wer bist DU, wer sind WIR GEMEINSAM“.

Für alle Beteiligten rundum gelungene Tage: „Auch wenn wir uns vorher nicht kannten haben wir in unserem Team super zusammen gearbeitet und es hat voll Spaß gemacht“, zeigte sich eine Schülerin zufrieden. Diesen Eindruck bestätigte auch ein Sozialpädagoge: „Du erlebst hier die Kinder echt anders. Die sind gar nicht mehr wieder zu erkennen“.

zurück