Terre des hommes Botschafterin Margot Käßmann besucht Spielbetrieb Garbsen

Riesen groß war die Freude der Jugendlichen über dieses ganz besondere Treffen. Margot Käßmann, seit Januar 2019 Botschafterin für terre des hommes, besuchte Mitte März den Spielbetrieb Standort in Garbsen.
Dass sich ältere Jugendliche für jüngere Mitschüler*innen einsetzen und in ihren Projekten Verantwortung übernehmen, ist nichts Neues an der Nikolaus Kopernikus Hauptschule und inzwischen auch an der noch jungen Oberschule Garbsen. Doch einen Tag lang das Projekt mit den vielfältigen Inhalten vorstellen, den eigenen Weg darin beschreiben und spannende Rückfragen beantworten ist doch etwas Besonderes.

Die Youth Leader ermöglichten Margot Käßmann einen Einblick in die KICKFAIR Spielweise und die unterschiedlichen Rollen, die die Jugendlichen im Laufe ihrer Projektbeteiligung seit der 5. Klasse ausgefüllt haben. Sie erzählten ganz offen von ihren persönlichen Entwicklungen und diskutierten aktuelle Herausforderungen.

Doch Margot Käßmann lernte nicht nur die engagierten Älteren ausführlich kennen, sondern besuchte auch eine 6. Klasse der Oberschule Garbsen – sozusagen den Teamer*innen- und Orga-Nachwuchs des Spielbetriebs – die sich seit der 5. Klasse ausgehend vom Straßenfußball mit Fairplay, Werten des Zusammenlebens und Vielfalt in ihrer Klassengemeinschaft beschäftigen. Unterstützt wurde die Klasse in ihrer Auseinandersetzung von Marcelline Uwiringiyimana von der KICKFAIR-Partnerorganisation Esperance (Ruanda), die aktuell für 3 Monate bei KICKFAIR mitwirkt und Workshops in ganz Deutschland gestaltet. Im Austausch mit Marcelline erlebte Margot Käßmann ganz konkret auch die globale Lerndimension in Garbsen und bei KICKFAIR.

Der Tag als ganzer war für alle Beteiligten eine riesen Erfahrung und Wertschätzung des alltäglichen Engagierens und Arbeitens. Und auch Margot Käßmann war begeistert: „Das ist ein beeindruckendes Projekt, um Jugendliche stark zu machen. Bei KICKFAIR werden sie gefördert ohne den erhobenen Zeigefinger – und Spaß macht es auch.“

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