KICKFAIR Alt-Youth Leader aus ganz Deutschland treffen sich zum peer-to-peer Austausch in Stuttgart

Vom 15.-17. März trafen sich 25 „Alt“ Youth Leader in Stuttgart zum Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Lernen. Sie nennen sich „Alt“-Youth Leader, weil sie ihre Übergänge von der Schule in Ausbildung, Studium oder Beruf bereits erfolgreich bewältigt haben, sich aber in ihrer freien Zeit weiterhin für die Jüngeren bei KICKFAIR engagieren.

Bei diesem Treffen ging es auch darum, sich mit dieser Rolle auseinanderzusetzen und die folgenden Fragen zu beantworten: Wie sehe ich meinen eigenen Lernprozess in diese Rolle hinein? Mit welcher Verantwortung und mit welchen Aufgaben ist diese Rolle verbunden? Wie kann ich mich im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten konkret engagieren? Und was brauche ich, um mich engagieren zu können?

In den Diskussionen wurde deutlich, dass sich alle Teilnehmenden als Bezugspersonen für die jüngeren Youth Leader in ihren Standorten sehen und damit die Aufgabe verbinden, diese in ihrem Lernprozess zu begleiten, wenn sie KICKFAIR Aktivitäten vor Ort gestalten. Darüber hinaus sehen sie sich als „Alt“-Youth Leader aber auch in der Verantwortung, die Entwicklung von KICKFAIR gesamt mitzugestalten. Dabei ist ihnen ein regelmäßiger peer-to-peer Erfahrungsaustausch wie dieses Wochenende ein großes Anliegen.

Ihre Antworten auf die Frage, was sie selbst brauchen, um sich in diesem Sinne engagieren zu können waren: eine klare Vorstellung von den eigenen Zeitressourcen, mittel- und langfristige Planungszeiträume, Kenntnis der Planungen im eigenen Standort, Wissen über die Entwicklungen bei KICKFAIR gesamt sowie mehr Methodenkenntnis zu den verschiedenen Workshops.

Daraufhin wurden die Projektinhalte von „Wer bin ich – wer bist Du – wer sind wir gemeinsam“ und welche Aktivitäten 2018, 2019 und 2020 in den verschiedenen KICKFAIR Standorten geplant sind, besprochen (https://www.kickfair.org/wer-bin-ich-wer-bist-du-wer-sind-wir-gemeinsam/). Auf dieser Grundlage konnten die Teilnehmenden gemeinsam diskutieren, wie sie sich in ihren Standorten und im Projekt gesamt einbringen. Es wurden konkrete Verabredungen getroffen, wie ihre nächsten lokalen Schritte sind und wann zu den geplanten Workshops Methodenschulungen stattfinden.

Das „Alt“ – Youth Leader Treffen hat dazu beigetragen, nicht nur die eigene Rolle noch einmal zu überdenken, sondern auch das damit verbundene Engagement zu konkretisieren. „Ich gehe mit einer großen Klarheit aus dem Treffen – ich weiß, was meine nächsten Schritte sind und wie es für uns im Standort Offenburg konkret weiter geht“ sagt Aydel. „Nur einen anderen Namen brauchen wir“ – meint Evi aus Ostfildern ergänzend – „Alt-Youth Leader klingt wirklich nicht gut“.

Das Youth Leader Treffen ist auch Teil des KICKFAIR Youth Leader Labs, das KICKFAIR aktuell entwickelt, um die langfristigen Lernprozesse der Youth Leader weiter zu strukturieren und sie für ein langfristiges Engagement zu motivieren.

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