SDG 10: Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern

Was macht KICKFAIR?

Die Vielfalt an Kulturen, Religionen und Lebenskonzepten in Deutschland wächst. Was die einen als Chance wahrnehmen, macht anderen Angst. Zwischen dieser Angst und dem Bildungsstatus gibt es einen direkten Zusammenhang: je niedriger der Bildungsstatus, desto größer die Angst vor Veränderung und Perspektivlosigkeit. Hinzu kommt: Menschen, die Angst vor der Globalisierung haben, tendieren eindeutig zur Wahl populistischer Parteien. Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt gut zu gestalten, müssen uns also zwei Dinge gelingen: Wir müssen lernen mit der immer deutlicher werdenden kulturellen und religiösen Vielfalt sowie verschiedenen Lebenskonzepten umzugehen und gleichzeitig dafür sorgen, dass soziale Ungleichheit und Bildungsbenachteiligung zurückgehen.

Im KICKFAIR Begegnungskonzept wird in ineinandergreifenden Lernmodulen gemeinsames Lernen in Vielfalt gefördert, Vielfalt als Stärke erlebbar gemacht und Jugendlichen dabei geholfen, ihre Ängste und Vorurteile abzubauen.

Damit nimmt KICKFAIR insbesondere Bezug auf die folgenden SDG-Unterziele:

Ziel 10.2: „Bis 2030 alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Rasse, Ethnizität, Herkunft, Religion oder wirtschaftlichem oder sonstigem Status zu Selbstbestimmung befähigen und ihre soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern.“

Ziel 10.3: „Chancengleichheit gewährleisten und Ungleichheit der Ergebnisse reduzieren, namentlich durch die Abschaffung diskriminierender Gesetze, Politiken und Praktiken und die Förderung geeigneter gesetzgeberischer, politischer und sonstiger Maßnahmen in dieser Hinsicht.“

Bezogen auf die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (Seite 148): „Hohe oder zunehmende Ungleichheit geht oft einher mit gesellschaftlichen Problemen. Internationale Studien zeigen, dass starke Ungleichheit und ein weitgehender Ausschluss von Teilen der Bevölkerung von gesellschaftlicher Teilhabe auch in Industrieländern dazu beitragen kann, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes negativ zu beeinflussen. Dadurch kann letztlich auch der soziale Frieden gefährdet werden… Daher sind Maßnahmen erforderlich, die die wirtschaftlichen und sozialen Teilhabemöglichkeiten insbesondere von Personen im unteren Einkommensbereich verbessern.“

 

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