SDG 1: Armut in allen ihren Formen und überall beenden

Was macht KICKFAIR?

Auch heute noch bestimmt die Herkunft über Bildungszugänge und Möglichkeiten in Deutschland. Je höher die Schulbildung, desto größer die Jobaussichten. Niedrigere Abschlüsse führen schneller in den Niedriglohnsektor oder gar in die Arbeitslosigkeit und auf diesem Wege auch häufig in die Abhängigkeit sozialer Unterstützungssysteme, in fehlende gesellschaftliche Teilhabe und in Armut.

In den 4 KICKFAIR – Grundbildungsbausteinen „Spielen“, „Organisieren“, „Mediation“ und „Youth Leadership“ erwerben Jugendliche strategische, soziale und globale Schlüsselkompetenzen, die ihre persönliche Entwicklung fördern und berufliche Perspektiven schaffen. Diese Kompetenzen erleichtern den Jugendlichen die berufliche Orientierung und den Übergang von der Schule in Ausbildung oder weiterführende Schulen. 8 von 10 Jugendlichen, die regelmäßig an den KICKFAIR Programmen teilgenommen haben, schaffen diesen Übergang erfolgreich und sind weitaus weniger gefährdet in Armut zu landen. Darüber hinaus ist in den Bildungsbausteinen „Begegnung in Vielfalt gestalten“ sowie „Globales Lernen“ die Auseinandersetzung mit entwicklungspolitischen Themen (lokal wie global) sowie die eigene Verantwortung darin ein Querschnittsthema in allen KICKFAIR Programmen.

Damit nimmt KICKFAIR insbesondere Bezug auf das folgende SDG-Unterziel:

Ziel 1.2: „Bis 2030 den Anteil der Männer, Frauen und Kinder jeden Alters, die in Armut in all ihren Dimensionen nach der jeweiligen nationalen Definition leben, mindestens um die Hälfte senken.“

Bezogen auf die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (vgl. Seite 55): meint nicht nur die Bekämpfung absoluter Armut, sondern auch die relative Armut, die anhand der Verteilung von Einkommen (und Vermögen) innerhalb einer Gesellschaft gemessen wird. Relative Armut beschreibt die Armutsgefährdung und äußert sich durch eingeschränkte Möglichkeiten der materiellen, gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe.

 

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