profileimage

Basics

Natalie ist eine 20 jährige junge Frau, die ihre Familie als urdeutsch – auch urschwäbisch  – beschreibt. Sie ist in Ostfildern geboren, verwurzelt und hat dort die Hauptschule besucht. Danach hat sie den Realabschluss gemacht und ein freiwilliges soziales Jahr absolviert. Heute ist sie im dritten Ausbildungsjahr zur Erzieherin. Natalie ist seit 8 Jahren in den Projekten aktiv.

 

 

 

 

Antworten von Natalie

  • Was habe ich bei Kickfair gelernt?
    Für mich war und ist KICKFAIR ein Ort der Beheimatung und Konstanz. Die Dinge und die Leute dort sind verlässlich, es ist immer jemand da, der dir hilft. Mir hat das Selbstsicherheit und Zuversicht gegeben,  dass immer jemand an meiner Seite ist, der oder die hilft, wieder die richtige Richtung finden, wenn mal was schief läuft. Ich habe gelernt, die Meinung von anderen zu akzeptieren, wirklich zu zu hören, ausreden zu lassen, Konflikte auszuhalten und zu lösen. Bei KICKFAIR arbeitet man immer mit vielen Jugendlichen aus anderen Projektstandorten oder aus Partnerprojekten in anderen Teilen der Welt. Da habe ich verschiedene Sichtweisen kennen gelernt und dass man Dinge verschieden angehen kann und dass man viel voneinander lernen kann. Ich kann über den eigenen Tellerrand schauen.
  • Wie habe ich mich persönlich verändert?
    Ich habe gelernt, mich nicht verbiegen zu lassen und zu mir zu stehen. Ich bin rücksichtsvoller geworden, ich interessiere mich mehr für andere und ich erlebe Vielfalt als Stärke.
  • Warum engagiere ich mich jetzt auch für jüngere im Projekt?
    Das Besondere an KICKFAIR ist, dass Jugendliche mit und voneinander lernen. Dies habe ich durch die Projektteilnahme selbst erlebt und mit gestaltet. Dass wir von den Älteren gelernt haben und dass ich jetzt in der Position bin, wo ich es den Jüngeren weitergeben darf und kann, dieser ständige Kreislauf, dass man Hand in Hand arbeitet ist unglaublich wertvoll.
  • Was wünsche ich mir für meine Zukunft?
    Ich wünsche mir, dass es  so weiter gehen kann und dass wir weiterhin Verantwortung übernehmen, dass ich dabei bleib, dass ich mitbekomme, was passiert. Ich würd’ mir voll wünschen, dass noch mehr Jugendliche die Chance haben, die ich hatte und die jetzt die Schüler im Projekt haben, um was fürs Leben zu lernen, weil das was man auf der Schule lernt, das bringt einem nichts. Und wenn man sich da unsere Projektteilnehmer anschaut, dann haben die einfach was drauf, die haben eine ganz andere Chance. Das ist dann nicht so nen‘ dunkles Loch, sondern da gibt’s dann was worauf die sich freuen können.“
    In Bezug auf meinen Beruf: ich schließe aktuell meine Ausbildung als Kindergärtnerin ab. Danach würde ich aber gerne noch mal reisen – mein großer Traum, wäre den Jakobsweg zu laufen.
  •