Kinderschutz

Kinder- und Jugendschutz bei KICKFAIR

Der Leitsatz von KICKFAIR ist: im Mittelpunkt steht der junge Mensch. Dieser Leitsatz wird ganzheitlich angewendet und betrifft das Bildungskonzept, die Arbeitsweise, die Didaktik, die Werte, die Haltung – das gesamte KICKFAIR „Sein und Tun“.

Bei KICKFAIR haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich in langfristigen Projekten zu engagieren. Begleitet werden sie dabei von Lehrkräften, sozialpädagogischen Fachkräften, von sogenannten Youth Leadern (ältere Jugendliche, die bereits seit einigen Jahren in KICKFAIR-Projekten tätig sind), durch Honorarkräfte und KICKFAIR-Mitarbeitende. Sie alle müssen sich der KICKFAIR Kinder- und Jugendschutzpolicy verpflichten.

Diese KICKFAIR Kinder- und Jugendschutzpolicy

  • definiert die Grundlagen des Schutzes der Projektteilnehmenden mit Maßnahmen, pädagogischen Grundhaltungen und Leitlinien für ein verantwortungsvolles Handeln und Verhalten in allen Projektbereichen und -aktivitäten.
  • bietet den Projektteilnehmenden einen geschützten Raum für ihr Engagement und übernimmt die Verantwortung, Kinder und Jugendliche möglichst wirksam vor jeglicher Gewalt zu schützen.
  • beinhaltet das Vorgehen für den Fall von Grenzverletzungen gegenüber Kindern und Jugendlichen.
  • beinhaltet die Verpflichtung, bei mutmaßlichen Verstößen gegen diese Policy, dem nachzugehen.
  • beinhaltet den KICKFAIR Verhaltenskodex, der von externen Gästen wie VertreterInnen von Fördereinrichtungen und Geldgebern, Spendern, JournalistInnen und FotografInnen zu unterzeichnen ist.

Verpflichtungen

Nachfolgende Prämissen sind handlungsleitend für alle KICKFAIR-Projekte und -aktivitäten:

  1. Die KICKFAIR-Mitarbeitenden (im Hauptberuf und Ehrenamt) verpflichten sich, alle Projektteilnehmenden vor jeglicher Form der Gewalt zu schützen.
  2. einen sicheren Raum für alle Projektteilnehmenden zu schaffen, in dem die Einhaltung der Kinder- und Menschenrechte gewährleistet wird.
  3. Kindern und Jugendlichen Partizipationsmöglichkeiten zu öffnen und ihre Interessen bei der Planung und Umsetzung der Projekte und Aktivitäten zu berücksichtigen.
  4. innerhalb der Organisation und bei nationalen und internationalen Partnern ein Bewusstsein zu schaffen für das Thema Kinder- und Jugendschutz.
  5. geeignete Instrumente und Vorgehensweisen bei Grenzverletzungen zu wählen.
  6. im Rahmen der KICKFAIR Presse-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sicherzustellen, dass die Würde der Kinder und Jugendlichen stets gewahrt bleibt.

Hilfe für Betroffene finden sie bei der „Online Datenbank für Betroffene von Straftaten“: https://www.odabs.org

Für die Beratung und Unterstützung bei der Erstellung unserer Kinder- und Jugendschutz-Policy bedanken wir uns insbesondere bei terre des hommes und VENRO.