Projektbeschreibung Respect- ein Buch über den Frieden
Respect- ein Buch über den Frieden ist ein Projekt, das berührt und zum Nachdenken anregt. So beschreibt es im Juli der Baden-Württembergische Ministerpräsident Dr. Günther Öttinger in seiner Laudatio im Rahmen der Preisverleihung des Schülerbildungspreises des Landes. Diesen Preis haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit diesem Buch gewonnen. Mehr ...
Murga- der gemeinsame Straßentanz
Die Deutsch-Argentinische Murga war nach dem Bilderbuch „Pie und Queso“ das zweite große Projekt der Lernpartnerschaft zwischen KICK FORWARD (seit 2007 KICK FAIR e.V.) und Defensores del Chaco. Die Idee für eine gemeinsame Murga entstand beim Besuch des ersten südamerikanischen Straßenfußball-Festivals 2005 in Buenos Aires. Deutsche Jugendliche der Erich-Kästner-Schule aus Ostfildern, die zu diesem Festival eingeladen waren, lernten während ihres Aufenthaltes die Kultur des Murga-Straßentanzes hautnah kennen.
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Projekt Kinderbilderbuch: Pie und Queso, Zwei Fußballsocken unterwegs in Argentinien
Das Kinderbilderbuch Projekt ist Teil der Lernpartnerschaft zwischen KICK FORWARD (seit 2007 KICKFAIR e.V.) und dem argentinischen Projekt Defensores del Chaco.
Die Idee zu diesem Projekt hatten die SchülerInnen und Schüler der Erich Kästner Hauptschule in Ostfildern selbst: sie wollten die Geschichten aufschreiben, die ihnen die Jugendlichen aus dem befreundeten Projekt in Argentinien erzählt haben. Aus diesem Bedürfnis heraus ist die Idee entstanden, im Rahmen eines fächerübergreifenden Projektes, diese Geschichte mit verschiedenen Lerninhalten (Deutsch, Geographie, Kunst, Sport und Globales Lernen) zu verknüpfen.
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Fotoprojekt – Begleitprojekt zur „Straßenfußball für Toleranz und gegen Rassismus WM 06“
Neben dem Musikprojekt STRASSENSOUND 06 war das Fotoprojekt das zweite Begleitprojekt der „Straßenfußball für Toleranz und gegen Rassismus WM 06“. Ziel war es die dem „Straßenfußball für Toleranz“ zugrunde liegenden Themen wie Toleranz, Fair-Play und Respekt verstärkt in den öffentlichen Blickpunkt und das Bewusstsein der SpielerInnen und ZuschauerInnen zu rücken.
In allen WM- Städten hielten die Jugendlichen im Rahmen der Aktion „Shootback – Impressions of Tolerance“ Szenen ihrer Spieltage mit Einmalkameras fest. Über 1500 Bilder sind dabei entstanden, die eindrucksvoll das harmonische und gemeinschaftliche Spiel der Jugendlichen verschiedener Nationen demonstrieren. Zeitgleich begleitete auch der spanische Künstler Ale Cardos Zea die „WM“ mit seinem Fotoapparat. Aus seinen Fotos hat er eine Bilderserie erstellt, die die zentrale Botschaft dieses Spiels in den Mittelpunkt des Kunstwerkes stellt. Durch graphische und künstlerische Bearbeitung hob er die wesentlichen Elemente in den Vordergrund. Aus einer Auswahl aller Fotos wurde im Anschluss an die WM eine Ausstellung erstellt , die erstmals am 10. Dezember 2006 in Ostfildern der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Im Laufe des Jahres 2007 soll sie nun auch in den anderen „WM-Städten“ Baden-Württembergs ausgestellt werden.
Searching- Der Film
Im Herbst 2004 äußerten 3 Filmfreaks im Rahmen eines Fußballturniers die Bitte, ob Sie sich nicht filmisch am Projekt beteiligen könnten. Bisher hatten sie in ihrer Freizeit selbst Drehbücher geschrieben und anschließend abgedreht und geschnitten. Meist zu Themen die sie aus Fernsehsendungen kannten - Verfolgungsjagden, Krimis, Gewalt, etc. (vgl. Einstiegsszenen Film SEARCHING). Schnell bekam die Idee, die Bestandteile Toleranz und Akzeptanz aus „Straßenfußball für Toleranz“ aufzugreifen und filmisch auf den Alltag zu projizieren einen Rahmen. Weitere Jugendliche kamen dazu. Von Oktober 2004 bis Januar 2005 erarbeiteten die Jugendliche ein Drehbuch, in welchem Szenen alltäglich auftretender Gewalt geschrieben und beschrieben wurden. Nach dem Verteilen der Rollen und der Sichtung der Drehorte wurde gedreht und geschnitten und am 2. Juli 05 im Rahmen des StraSpo Festivals uraufgeführt. Der Film zeigt Mobbing und Strukturgewalt in der Schule, der Familie, beim Sport und in den Medien aus der Sicht Jugendlicher. Trotz der düsteren Thematik bleibt der Film nicht bei der bloßen Schilderung stecken – der Versuch eines Lösungswegs wird unternommen. Pädagogisch wertvoll wird der Film seit dem als Unterrichtsmaterial verwendet um den täglichen Problemen einer Hauptschule entgegen zu wirken bzw. Vorkommnisse aufzuarbeiten. Der Film ermöglicht ein direktes vor Augen führen der eigenen Lebenswelt und direktes anknüpfen für das Erarbeiten von Lösungsmöglichkeiten.

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Der Film kann über KICKFAIR bezogen werden. E-Mail an gf@kickfair.org
STRASSENSOUND 06 – Ein Begleitprojekt zur „Straßenfußball für Toleranz gegen Rassismus WM 06“
Hintergrund
Fußball-WM 2006 in Deutschland: ein großer internationaler Freudentaumel. Aber auch die Erinnerungen an die rassistischen Ausschreitungen in Frankreich während der WM 1998 rücken wieder ins Bewusstsein. Mit der europaweiten Kampagne STAND UP SPEAK UP werben namhafte Nationalspieler wie Thierry Henry (Frankreich) und Christoph Metzelder (Deutschland) für eine tolerante und friedliche Fußball-WM 2006 in Deutschland. KICK FORWARD (jetzt KICKFAIR e.V.) und das Programm „Integration durch Sport“ sind mit der „Straßenfußball für Toleranz und gegen Rassismus WM 06“ Teil dieser Kampagne. In 14 Städten spielten über 2500 Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg für Toleranz und Fairness. Neben dem gemeinsamen Spiel wurde auch heftig diskutiert: Unter dem Motto „Sag Deine Meinung“ bekamen die Kinder und Jugendlichen bei dieser „WM“ auch ein Forum, um sich über ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Intoleranz auszutauschen.
Das Projekt STRASSENSOUND 06
Im Projekt STRASSENSOUND 06 begleiteten junge Musiker aus Tübingen die „Straßenfußball für Toleranz und gegen Rassismus WM 06“. Sie traten im Rahmenprogramm der Veranstaltungen mit Songs zu den Themen Toleranz, Respekt und Rassismus auf und tauschten sich mit Spielern und Zuschauer darüber aus. In verschiedenen Workshops haben sie ihre Eindrücke und die Meinungen aus der „Sag Deine Meinung“-Umfrage aufgegriffen und musikalisch verarbeitet. Dabei ist ein gemeinsamer Sampler (Verlinkung mit Veröffentlichungen) entstanden, in dem ihre gemeinsame Botschaft mit über 2000 Jugendlichen landesweit zur „Straßenfußball für Toleranz WM 06 in Baden-Württemberg zu hören ist. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Tübinger Projekt „bits and bytes to music“ im Jugendzentrum Epplehaus durchgeführt. Dort hatten Jugendliche die Möglichkeit, die Grundlagen der Musikproduktion am Computer kennen zu lernen und mit der vorhandenen Hard- und Software ihre eigenen Tonträger zu produzieren.
Der Sampler STRASSENSOUND 06 ist bei KICKFAIR e.V. erhältlich, E-Mail an projektleitung@kickfair.org (sie veröffentlichungen)
Das UNO- Jahr des Sports: „Sport und Entwicklung 2005“
Im November 2003 beschloss die UNO-Vollversammlung (191 Länder) einstimmig, das Jahr 2005 zum „UNO-Jahr des Sports“ zu erklären. Mit dieser Resolution ist das Ziel verbunden, die positiven Potentiale des Sports auch zur Erreichung globaler Entwicklungsziele zu nutzen. Damit soll die Bedeutung des Sports in der Entwicklung einer globalen (Entwicklungs-) zusammenarbeit in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken.
„Sport can play a role in improving lives of individuals, not only individuals, I might add, but whole communities. I am convinced that the time is right to build on that understanding, to encourage governments, development agencies and communities to think how sport can be included more systematically in the plans to help children, particularly those living in the midst of poverty, disease and conflicts"
Kofi Anan, former general secretary of the UN
UNO-Jahr des Sports 2005: “Straßensport Ostfildern-KICK FORWARD goes for development”
"Das UN-Jahr des Sports 2005 macht deutlich, dass der Sport Brücken schlagen kann – sowohl nach innen wie nach außen. Denn Sport trägt dazu bei, einen Beitrag zur Zivilgesellschaft zu leisten. Diesen Ansatz verfolgt „Straßensport Ostfildern“ und ist damit in besonderer Weise geeignet als Projekt im Rahmen des UN-Jahr des Sports gefördert zu werden. Sport ist in jedem Fall soziales Lernen bezüglich der Herausbildung von Teamgeist und bezüglich eines Zusammenwirkens, Streitens und Kämpfens unter geregelten Bedingungen. Sport als Beitrag zum Erlernen von sozialen Regeln bietet insofern eine hervorragende Inkulturationsmöglichkeit von Regelwerken und Gesetzen. Sport ist damit ein guter Beitrag zum Erlernen von Demokratie."
Winfried Hermann, MdB , Schirmherr „Straßensport Ostfildern-KICK FORWARD goes for development“
Projektbeschreibung hier
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