Im Mittelpunkt steht der junge Mensch

In allen Projekten ist die Einbeziehung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Projektgestaltung zentral. Ihre Ideen und Fragestellungen bestimmen die Inhalte der Projekte wesentlich mit.

 

Stärken stärken

Im Vordergrund, steht das Entdecken und Entfalten von Stärken und Talenten. KICKFAIR schafft Räume, in denen junge Menschen Aufgaben finden, die sie fordern und fördern - unabhängig von Geschlecht, von Nationalität, von sozialer Herkunft, von ethnischer Zugehörigkeit oder von schulischer Bildung. Das Gefühl der Zugehörigkeit und der Aspekt des miteinander und voneinander Lernens ist dabei zentral.

 

Jugend für Jugend

Jugendliche engagieren sich für Jugendliche. Hinter diesem Grundsatz steckt die Überzeugung, dass Jugendliche und junge Erwachsene aus der Zielgruppe das weiter geben können, was sie selbst positiv erfahren haben. Als Mentoren und Mentorinnen übernehmen sie Eigenverantwortung für verschiedene Projektbereiche und unterstützen die „Jüngeren" in ihren Lernprozessen. Über ihr Engagement können die Jugendlichen so einen eigenen Beitrag zur positiven Veränderung ihres Lebensumfelds leisten. Sie schaffen neue und positive Lebensperspektiven für sich und andere.

 

Projekt- und prozessorientiertes Lernen

Beim Lernen in Projekten setzen sich Jugendliche Ziel, entwickeln diese und erwerben dabei verschiedene Kompetenzen. Sie durchlaufen alle Phasen der Projektarbeit: vom Entwickeln einer Idee, der Planung, der Durchführung bis hin zur Auswertung. „Viele wegen führen nach Rom" ist dabei die Grundphilosophie der Projektarbeit von KICKFAIR. Die Ziele werden genau festgelegt, der Weg dahin lässt jedoch viele Möglichkeiten offen. Der Weg zum Ziel orientiert sich am Lerntempo, am „Wachstum" und an den Ideen der Jugendlichen, nicht an „vorgegebenen" Bausteinen und Zeitfenstern.

 

Informelle Lernräume und ganzheitliches Lernen

Über die Projekte werden informelle Lernräume geschaffen: In einer Gruppe von Gleichaltrigen können Jugendliche Dinge gemeinsam gestalten und Verantwortung übernehmen. Das eigenständige Gestalten und Umsetzen der Projekte, die Übernahme von Verantwortungs- und Aufgabenbereichen und das gemeinsame Handeln und Lernen in einer Gruppe mit Gleichaltrigen steht dabei im Zentrum. Im gemeinsamen Handeln und Entwickeln ergeben sich dabei vielfältige Lernmöglichkeiten. Die Jugendlichen lernen, im Team zu arbeiten, flexibel und selbständig zu arbeiten und können dabei wichtige Schlüsselkompetenzen erwerben. Das Lernen geschieht so in einer ganzheitlichen Form: auf der Basis eigenen Handelns und der eigener Erfahrungen, die im Projektverlauf immer wieder reflektiert werden.

 

Die Lebenswelt im Fokus, das Gemeinwesen im Blick

KICKFAIR Projekte sind nicht nur in sich abgeschlossene Handlungs- und Erfahrungswelt, sondern bewusst in die jeweilige lokale und kommunale „Lebensrealität" eingebettet. Nur dann ist es möglich, dass sich Jugendliche in lebensrelevanten Ernstsituationen als gestaltend und wirksam erleben, und ihr Tun als Sinn stiftend empfinden. Die Projekte sind daher immer in das Gemeinwesen eingebettet. Die Projekte sind zudem so konzipiert, dass sie eine erfahrbare positive Veränderung des kommunalen Lebensumfeldes ermöglichen.

 

Nachhaltigkeit und Wirksamkeit

Erst nach vielfach wiederholten positiven Lernerfahrungen entstehen die gewünschten positiven Lerneffekte. Vor diesem Hintergrund sind die Projekte immer langfristig angelegt. Das Herausfinden von Erfolgsfaktoren und Wirksamkeiten der Projekte ist ein weiteres zentrales Anliegen von KICKFAIR. Dazu arbeitet KICKFAIR eng mit Experten aus der Wissenschaft, aus der Schulentwicklung und aus der lokalen Arbeit im Projekt zusammen.

 


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