Mehrwöchiger Projektaufenthalt von Aldo Alcaraz bei KICKFAIR

Marcel, Sebastian und Aldo kennen sich bereits seit mehreren Jahren. Beim 1. Südamerikanischen Straßenfußball-Festival 2005 in Buenos Aires sind sie sich zum ersten Mal begegnet. Marcel und Sebastian, damals beide 15 Jahre alt, waren Teil der KICKFAIR Delegation. Aldo, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls 15 Jahre, kam mit der Delegation des Centro para el Desarollo de la Inteligencia (CDI) in die Hauptstadt Argentiniens.

Hatten sie damals das Ziel dem jeweils Anderen den Ball ins Tor zu schießen so verbinden sie mittlerweile ganz andere gemeinsame Ziele. Als jugendliche Projektmentoren sind sie Ansprechpartner und Vorbilder für die nachrückende Generation in Ihren Projekten und maßgeblich in die Weiterentwicklung der jeweiligen Projektarbeit eingebunden. Das eigene Projekt und der eigene Kontext sind jedoch nur der eine Teil. Als Mitglieder eines internationalen Jugendkompetenz-Teams nutzen sie die verbindende Sprache „Straßenfußball" und arbeiten an gemeinsamen Projektinhalten und Visionen, tauschen Erfahrungen in der Projektarbeit aus und erweitern in der Zusammenarbeit ihre eigenen Erfahrungen um eine globale Perspektive (s.h. dazu auch Internationales Arbeitsforum).

Aldo ist nun nach Deutschland gekommen, um den im August in Paraguay vom Jugendkompetenz Team begonnenen Dokumentationsfilm fertig zu stellen. Mit Hilfe von Interviews, Fotos und Filmaufnahmen möchten die Jugendlichen sichtbar machen, wie der Straßenfußball in den letzten Jahren ihre persönlichen Entwicklung beeinflusst und wie er zu spürbaren Veränderungen ihres unmittelbaren Lebensumfelds beigetragen hat.

Dem internationalen Jugendkompetenz Team gehören aktuell Organisationen aus Südamerika, Afrika und Europa an. Sowohl Jugendkompetenz Team als auch das Internationale Arbeitsforum wird vom Bundesministerium des Innern (BMI) finanziell unterstützt.

 

KICKFAIR bekommt TRIBUTE TO BAMBI Auszeichnung 2008

Axel Schulz und Verona Pooth übergeben den neuen Mercedes VITO im Vorfeld der Bambi Verleihung

Einen Tag vor der Bambi-Verleihung feierte die  TRIBUTE TO BAMBI Stiftung eine glamouröse Gala in Rust bei Offenburg. Die Stiftung unterstützt Kinder- und Jugendhilfsprojekte, die sich für sozial schwächer gestellte oder in Not geratene Kinder einsetzen. In diesem Jahr unterstützt die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung das KICKFAIR Projekt „KICKFORMORE“.  Zahlreiche Prominente setzten sich am Mittwoch Abend für TRIBUTE TO BAMBI ein: neben Bundestrainer Joachim Löw, schritten auch Uschi Glas, die britische Sängerin Leona Lewis, die Schauspielerinnen Ursula Karven und Tanja Szewczenko, ihre Kollegen Ralf Bauer, Thomas Fritsch und Thomas Heinze, Model Eva Padberg, Zehnkämpfer Jürgen Hingsen, Komiker Mike Krüger, Schlagersänger Patrick Lindner, Gewichtheber und Olympiasieger Matthias Steiner, Comedian Olli Dittrich und Sportlerin Magdalena Brzeska über den roten Teppich.

KICKFORMORE ist ein landesweites „Straßenfußball“- Projekt, das seit 2007 von der Laureus Sport for Good Foundation Deutschland gefördert wird. Wie bei allen anderen KICKFAIR Projekten geht es auch bei KICKFORMORE um soziales und interkulturelles Lernen. Ausgangspunkt ist das gemeinsame Spiel nach den Regeln von „Straßenfußball für Toleranz“: Jungen und Mädchen spielen zusammen in gemischten Teams. Anstelle der Schiedsrichter übernehmen die Jugendlichen selbst die Rolle von Spielbeobachtern.  In einer „Dialogzone“ am Rand des Spielfeldes treffen sie sich vor und nach jedem Spiel mit den Teams. Hier werden vor Spielbeginn FAIR PLAY Regeln verhandelt, deren Einhaltung nach dem Spiel gemeinsam diskutiert wird. In Anlehnung daran werden die FAIR-PLAY Punkte verteilt, die genauso viel zählen, wie die Punkte für das Gewinnen oder Verlieren.  In der Dialogzone lernen sie miteinander zu reden, sich zu zuhören, respektvoll miteinander umzugehen, Konflikte gewaltfrei zu lösen, Regeln gemeinsam zu vereinbaren und einzuhalten. Begleitet von KICKFAIR und ihren Betreuern vor Ort, nehmen die Jugendlichen ihre Straßenfußball- und Begleitprojekte selbst in die Hand. In den „Orga-Treffs“ schaffen sie vielfältige Straßenfußball-Angebote für andere Kinder und Jugendliche in ihrer Kommune (www.kickformore.org).

Als Presenting Partner von TRIBUTE TO BAMBI spendete Mercedes-Benz KICKFAIR zudem ein Merzedes VITO. Axel Schulz, der bei den Kids überaus beliebte Laureus Sports for Good Botschafter und KICKFORMORE Schirmherr, übergab zusammen mit Verona Pooth den neuen Mercedes VITO im Vorfeld der Bambi Verleihung an KICKFAIR. Mit diesen Transportern wird es nun um ein vielfaches leichter sein, die über ganz Baden-Württemberg verteilten Standort, enger mit einnander zu verbinden.

 

Viele neue Impulse aus dem workcamp mit Espérance in Kigali, Ruanda

Eine spannende, interessante und anregende Woche liegt hinter der deutsch-ruandischen Jugendgruppe von KICKFAIR und Espérance. Über eine Woche hinweg haben sich fast 40 Jugendliche aus beiden Organisationen gemeinsam mit (ihrem) Fußball als Mittel der Völkerverständigung, der Konfliktbewältigung und der Friedensbildung auseinander gesetzt.

Unter den Fragestellungen: wie lebe ich, wie verbringe ich meinen Alltag und was ist mir wichtig, stellten sich die Jugendlichen in kleinen Theaterstücken ihre jeweiligen Lebensrealitäten vor. Unter folgende Fragestellungen brachten sie sich dann ihre Projekte näher: Wie spielen wir Straßenfußball und warum? Welche Rolle spielt für uns das Projekt und was wollen wir verändern? KICKFAIR lernte die Regeln von Espérance kennen, Espérance die Spielweise von KICKFAIR. Als Experten und Expertinnen in ihren jeweiligen Projekten gaben die Jugendlichen workshops unter anderem zu Spielen, Teamen, Tanz und Rhythmus und lernten so voneinander und miteinander weiter.

In diesem Miteinander Lernen besuchten sie auch gemeinsam das Genozide Memorial Center in Kigali, verbrachten Zeit mit den Familien der beteiligten Jugendlichen von Espérance und  verbessterten ihre Englisch Kenntnisse. Im Austausch ihrer jeweiligen Erfahrungen entwickelten die Jugendlichen ein völlig neues lernpartnerschaftliches „Regelwerk Straßenfußball“, das sie als Schnittmenge beider Spielweisen (und damit Realitäten) definierten. Es soll die Basis der Verständigung und aller weiteren gemeinsamen Projekte in der Zukunft sein.

Aktuell entwickeln sie ein gemeinsames Buch unter der Themenstellung: wie könnte unsere Welt aussehen, wenn wir den Frieden und die Völkerver-ständigung so ernst nähmen, wie unseren Fußball. Hierzu erarbeiten sie Texte und Bilder. Die Begegnung wird im Förderrahmen "Internationaler Sportprojekte und Tagungen" vom Bundesministerium des Innern (BMI) finanziell unterstützt

 

KICKFAIR Projekt KICKFORMORE (Standort Offenburg) bekommt TRIBUTE TO BAMBI

Das Charity-Ereignis am Vorabend von Deutschlands wichtigstem Medienpreis BAMBI unterstützt in diesem Jahr auch KICKFORMORE in Offenburg.


Seit 08. September ist es offiziell: Die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung unterstützt das KICKFAIR Projekt KICKFORMORE (im Standort Offenburg). TRIBUTE TO BAMBI unterstützt Kinder- und Jugendhilfsprojekte, die sich für sozial schwächer gestellte oder in Not geratene Kinder einsetzen und fördert gezielt Projekte, bei denen die Integration von Kindern eine zentrale Rolle spielt.
Wie in jedem Jahr sind es auch diesmal Kinder- und Jugendhilfsprojekte in der Region, in der auch die BAMBI-Verleihung stattfindet. Die diesjährige Verleihung ist am 27. November in Offenburg. Die Charity Gala TRIBUTE TO BAMBI findet am Vorabend im Europapark in Rust statt.

Link


Workcamp in Paraguay vom 27.08. bis 5.09.2008

Bis spät in die Nacht saßen die Jugendlichen aus Deutschland, Paraguay und Argentinien meist zusammen, um die wenigen Tage, die sie zusammen arbeiten konnten auch voll und ganz auszuschöpfen. „Erschöpft, aber stolz und glücklich“ beschreibt Marcel Mauz, 17 Jahre (Mitglied im Jugendkompetenzteam KICKFAIR) seinen Zustand auf der Rückreise nach Deutschland. Gemeinsam mit Sebastian Fritz (ebenfalls 17 Jahre und im Jugendkompetenzteam KICKFAIR) hat er sich eine ganze Woche mit gleichaltrigen Jugendlichen aus Projekten in Paraguay und Argentinien über Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer jeweiligen Tätigkeiten im Projekten und mögliche gemeinsame Lerninhalte für die Zukunft ausgetauscht.


In den ersten Tagen standen Gespräche im Vordergrund, in den sich die Jugendlichen mit ihren Aufgaben im Projekt auseinandersetzen und darüber, welchen Einfluss dies auf ihre jeweilige Biographie in den vergangenen Jahre hatte. Welche Rolle hier der Sport bzw. Straßenfußball spielt war dabei ein zentraler Bezugspunkt. Auf dieser Grundlage überlegten sie sich gemeinsame Lerninhalte für ein internationales Jugendkompetenzteam: Definition der Rolle von Teamern/Teamerinnen bzw. Mediatoren/Mediatorinnen, Straßenfußball als Lern-und Erfahrungsraum, der über das Spielen hinaus geht und Möglichkeiten des interkulturellen Lernens über gemeinsame Projektinhalte sind die bisher herausgearbeiteten Punkte. Diese werden im Rahmen des Projektaufenthaltes von Jugendlichen aus Paraguay bzw. Argentinien in den kommenden Monaten vertieft. Zudem starteten die Jugendlichen ein umfangreiches Dokumentationsprojekt. Persönliche Entwicklungsschritte und Veränderungen des unmittelbaren Lebensumfeldes der letzten Jahre sollen mit Hilfe von Interviews, Fotos und Filmaufnahmen in einem gemeinsamen Dokumentationsfilm aufgearbeitet und festgehalten werde.

Auf der Ebene der Organisationsleiter wurde der Aufenthalt genutzt, um entsprechende Rahmenbedingungen und eine nachhaltige Betreuungsstruktur fest zu legen, durch die die Zusammenarbeit der Jugendexperten langfristig umgesetzt werden kann. Dazu gehören die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeits- und Kommunikationsplattform im Internet oder festgelegte und institutionalisierte gegenseitige Projektaufenthalte Jugendlicher Projektmentoren und Koordinatoren.

Nach dem gemeinsamen Gespräch mit dem Sportminister Paraguays

Abgeschlossen wurde das workcamp mit Gesprächen mit dem Vize Erziehungsminister und dem Sportminister Paraguays und der Darstellung darüber, wie Sport als Instrument internationaler Bildung und gemeinsamen Lernens genutzt werden kann.
Das workcamp wurde im Förderrahmen "Internationaler Sportprojekte und Tagungen" vom Bundesministerium des Innern (BMI) finanziell unterstützt.

Mit dem kommenden workcamp in Ruanda (Ende Oktober 2008) wird das internationale Jugendkompetenzteam um eine Dimension erweitert.

 

KICKFAIR beim ersten Netzwerk Straßenfußball Festival in Nürnberg

Vom 19. bis 21. August 2008 fand in Nürnberg das vom bundesweiten Netzwerk Straßenfußball organisierte Festival statt. Alle Projekte und Initiativen, die bislang Mitglieder des Netzwerks Straßenfußball geworden sind, setzen Fußball als Mittel zur sozialen und persönlichen Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein. Rund 120 Kinder und Jugendliche nahmen an den Workshops und am Straßenfußball-Turnier teil.

Nachdem am Dienstag, 19. August, dem Eröffnungstag des Festivals, die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Nürnberger Jugendherberge zusammenkamen um sich in Wokshops vorzubereiten und FAIR PLAY Regeln aufzustellen, fand am Mittwoch dem 20. August auf dem Nürnberger Kornmarkt das Straßenfußball-Turnier statt. Dabei wurde nach den im Vorbereitungstreffen gemeinsam festgelegten Regeln gekickt. Bei der offiziellen Turniereröffnung am Morgen brachte Marco Bode, in seiner Funktion als Kuratoriumsmitglied der Stiftung Jugendfußball, den Ball ins Spiel. Am Nachmittag wurden die teilnehmenden Teams von der Schirmherrin begrüßt und erhielten zur Erinnerung eine Medaille. Die Siegerteams und die fairsten Teams wurden vor Beginn des Länderspiels Deutschland – Belgien auf dem Rasen des Franken-Stadions von Gül Keskinler und Marco Bode ausgezeichnet. Danach erlebten alle Teilnehmer das erste und erfolgreiche Spiel der DFB-Auswahl nach ihrem Einzug in das Finale der Euro 2008.

Im Rahmen des 1. bundesweiten „Netzwerk Straßenfußball“ Festivals fand neben den zahlreichen Aktivitäten der Jugendlichen auch ein Treffen aller Organisationsleiter statt. Dabei wurden die Leitlinien verabschiedet, die Arbeitsschwerpunkte abschließend bestimmt, die Qualitätskriterien für eine Mitgliedschaft im Netzwerk definiert und ein Aufnahmeverfahren für neue Mitglieder festgelegt. Ebenso wurden Veranstaltungen und gemeinsame Projekte bis 2010 verabredet. Dazu gehört zum Beispiel das „Netzwerk-Forum“ (vom 2. und 3. Dezember in Potsdam), wo verschiedene Arbeitsschwerpunkte des Netzwerkes inhaltlich vertieft und gemeinsam weiterentwickelt werden, das 2. Straßenfußball Netzwerkfestival 2009 (Termin noch offen) und gemeinsame Veranstaltungen und Projekte im Rahmen der FIFA Fußball-WM 2010 in Südafrika.
Das Festival wurde vom Deutschen Fußball-Bund im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements gefördert. Das Netzwerk Straßenfußball wird von streetfootballworld in Zusammenarbeit mit KICKFAIR koordiniert und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend BMFSFJ sowie der Stiftung Jugendfußball unterstützt.

www.netzwerk-strassenfussball.org


KICKFAIR und das Institut für Friedenspädaggogik geben gemeinsames Buch "Fußball für Entwicklung" heraus

 

KICKFAIR, Institut für Friedenspädagogik (Hrsg)

Uli Jäger
Fußball für Entwicklung. Wie durch Sport Globales Lernen, Fair Play und friedliches Zusammenleben gefördert werden kann. Herausgegeben von KICKFAIR e.V. und Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Tübingen 2008, 160 S., 12,- Euro

ISBN 978-3-932444-27-2

mehr

 


Laureus Botschafter Axel Schulz und Mika Häkkinen besuchen KICKFORMORE

Bastian, Benni und Melik konnten es kaum erwarten. „Wann kommen sie denn?“ fragte Melik, der als Teilnehmer des Graffiti-workshops an diesem Tag mit einer Spraydose ein Graffiti an die Leinwand sprühte. Gemeint waren die Laureus Sports for Good Botschafter Axel Schulz und Mika Häkkinen, die sich an diesem Tag zum Projektbesuch des KICKFORMORE Projektes in Ostfildern ankündigten.

Offizieller Start war um 12 Uhr. Axel Schulz, Schirmherr von KICKFORMORE, kam schon ein wenig früher. Er ließ es sich nicht nehmen, mit den Kids zu spielen, unzählige Fotos zu machen und Autogramme zu geben. „Um die Kids geht es, das ist mir wichtig. Schirmherr zu sein, heißt auch sie ernst zu nehmen.“, so der ehemalige Box-Profi. Gegen 12:00 Uhr kam dann auch Mika Häkkinen, der von den  Jugendlichen ebenfalls frenetisch empfangen wurde. Auch er nahm sich viel Zeit, so dass keiner der Jugendlichen ohne Autogramm nach Hause gehen musste.


Annika und Matheo bei der Projektvorstellung

Was die beiden Laureus Botschafter besonders beeindruckte, war der aktuelle „FORMORE“ Teil des Projektes in Ostfildern.  Annika  (12 Jahre) und Matheo (12 Jahre), beide seit zwei Jahren bei KICKFORMORE, führten sie durch die aktuellen Projektbausteine, wo zur zeit alles im Zeichen von Afrika steht:  die Tanzgruppe „Ruandische Tänze“, die Schauspielgruppe „Afrikanisches Theater“, die Arbeitsgruppe „Requisiten“, die Kochgruppe „Afrikanisch Kochen“ (mit Snacks zum probieren), die Fotogruppe „Afrika“ und einige mehr. Dominique Uwimana, Mitarbeiter bei Esperance in Kigali (Ruanda) und aktuell zu Gast bei KICKFAIR, erklärte, worum es bei diesen Projekten geht: „über den Fußball hinaus miteinander und voneinander lernen“.

Axel Schulz, war hellauf begeistert über die tollen Präsentationen. „Das macht ihr alles alleene?“ fragte er die Teilnehmer der Workshops und zeigte sich tief beeindruckt über das Engagement der Kids.


Evi und Sebastian erklären den beiden Laureus Botschaftern die Straßenfußballregeln

Zum Abschluss ihres Besuches spielte selbstverständlich der Fußball noch einmal eine zentrale Rolle: die KICKFORMORE All Stars gegen Laureus Sports for Good Botschafter. Mit dabei im All Star Team war auch Saher aus dem Projektstandort Offenburg. Voller Freude meinte er nach dem Turnier: „Das war super, die lange Fahrt hierher hat sich gelohnt. Wann kommen sie denn wieder?“ und mit einem Lächeln stieg er glücklich in den Bus nach Hause.
www.kickformore.org


Dominique Uwimana aus Kigali (Ruanda) bis Ende Juli bei KICKFAIR

Endlich ist es so weit: Dominique von Espérence aus Kigali (Partnerprojekt von KICKFAIR) wird bis Ende Juli bei KICKFAIR mit arbeiten. Bereits seit über einem Jahr bereiten beide Organisationen diesen Aufenthalt schon vor. Er ist Teil des gemeinsamen Projektes „Wissen-und Erfahrungsaustausch über Straßenfußball als Motor sozialer Entwicklung" und wird im Rahmen der Lernpartnerschaft beider Organisationen umgesetzt, die seit 2006 besteht. Mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen von KICKFAIR, wird Dominique über Afrika, das Leben in Ruanda und die Rolle des Straßenfußballs in seiner Region  sprechen und arbeiten.

Eingebunden in den schulischen Alltag der Erich Kästner Hauptschule Ostfilderns wird er auch dort mit Schülerinnen und Schülern gemeinsam in Projekten arbeiten. Ein Projektinhalt wird auch die Vorbereitung der Jugendbegegnung im kommenden Oktober sein: 8 Jugendliche aus der Erich Kästner Schule, die in die KICKFAIR Projekte eingebunden sind werden dann nach Kigali fliegen, um mit ihren Projektpartnern nicht nur gemeinsam Straßenfußball zu spielen, sondern auch die Idee des Miteinanders in die Region rund um Kigali zu bringen. Die Ergebnisse der Projekte werden im Rahmen der Afrikanischen Woche, die vom 14. bis 18. Juli stattfindet, der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Als mehrtägiges Festival wird die Afrikanische Woche Afrika und Ruanda vielfältig erlebbar machen, zum gemeinsamen Spiel (nach Ruandischen Regeln...) einladen, aber auch zu Diskussionen und Gesprächen anregen (das ausführliche Programm dieser Woche wird in Kürze auf dieser Homepage vorgestellt).

Im Juli fliegt Dominique zwar alleine nach Hause zurück, darf aber kurz darauf zwei junge Menschen von KICKFAIR in seine Arme schließen. Sie werden ab August für mehrere Wochen bei Esperénce arbeiten und an die gemeinsamen Projekte dort anknüpfen. Ein Schwerpunkt wird die Vorbereitung der Jugendbegegnung im Oktober sein.

 

KICKFAIR beim Europäischen Straßenfußball in Foca (Bosnien-Herzegowina)

 

 

„Foca 08" hieß das erste europäische Straßenfußball-Festival, das vom 21. bis 26. Mai 2008 in Bosnien-Herzegowina statt fand. Jugendliche aus über 20 Projekten und Organisationen aus ganz Europa trafen zusammen, um sich auszutauschen, miteinander Fußball zu spielen und gemeinsam Spaß zu haben.

Mit dabei: das KICKFORMORE Team aus Mössingen-Bästenhardt

KICKFORMORE Team Bästenhardt:(v.l.n.r.) Mustafa, Reinhold, Daniel, Aleksandr, Tarik, Patrick, Manuel, Okan,  Florian, Julian, Cris – Mathias und Carsten

Die Jugendlichen aus dem Mössinger Projekt waren begeistert "Wir haben uns auch untereinander viel besser kennen gelernt und sind als Gruppe viel enger zusammen gewachsen" meint Mustafa, Teamer in Mössingen. Viele Eindrücke, die sie gewonnen haben, möchten sie in die zukünftige Gestaltung des Projektes einfließen lassen. Neben organsatorischen Dingen wollen sie die Inhalte des Straßenfußballs in den Vordergrund rücken: FAIRPLAY als Grundhaltung, auch außerhalb des Spielfeldes soll erlebbar sein, alle teilnehmenden Teams sollen begrüßt werden, neben dem Spielen soll auch der Austausch einen zentralen Stellenwert haben, und: man mill mit dieser Botschaft auch über Mössingen hinaus aktiv werden. "Insgesamt war es für alle eine wunderbare Erfahrung", meint Reinhold Geiger (Jugendhilfe Mössinge und Projektbetreuer vor Ort), die auf unser Projekt hier in Mössingen noch nachhaltig posive Auswirkungen haben wird".

 

KICKFAIR im Austausch mit dem Institut für Sportwissenschaften der Eberhard-Karls Universität Tübingen

„Entwickeln wir überhaupt die Kompetenzen, die wir entwickeln wollen" heißt die zentrale Frage, die KICKFAIR mit Sportsoziologen des Instituts für Sportwissenschaften an der Universität in Tübingen gemeinsam beantworten will. Seit mehreren Monaten ist KICKFAIR bereits mit Prof. Dr. Ansgar Thiel und Klaus Seiberth im Austausch, welche Rolle „der" Sport in Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung spielt und welchen positiven Beitrag er in Lernarrangements rund um soziales und interkulturelles Lernen überhaupt haben kann.

Gemeinsame Überlegungen zu Untersuchungen des Projektansatzes von KICKFAIR, wo quantitative, wie auch qualitative Daten sinnvoll miteinander verbunden werden können, führen nun in die Erarbeitung eines Evaluationsdesigns: am Projektbeispiel von Fussball-Lernen-Global (www.fussball-lernen-global.org) soll überprüft werden, wie die Methode Straßenfußball soziales und globales Lernen positiv beeinflussen kann.


Die "Football for Hope Bewegung" unterstützt KICKFAIR


 

Seit Januar 2008 gehört KICKFAIR zur weltweiten Football for Hope Bewegung. Mit dieser Bewegung unterstützen die FIFA und streetootballworld Programme und Organisationen, die Fußball als zentrales Element für soziale Entwicklung nutzen und beispielhafte Projekte entwickeln.

Ziel der Unterstützung von KICKFAIR ist der Aufbau einer nachhaltigen Jugendkompetenzsstruktur für die Baden-Württemberg weite "Straßenfußball-Liga" KICKFORMORE. In kommenden Jahr sollen Jugendlichen aus allen Standorten darin unterstützt werden, ein gemeinsames Team "KICKFORMORE" aufzubauen, das über die verschiedenen Standorte hinweg die Liga dauerhaft und selbstorganisert gestaltet.


In einem weiteren Schritt ist geplant, das Jugendkompetenzteam in die internationale Projektarbeit der Lernpartnerschaften einzubinden. Ziel ist es, mit Jugendlichen aus Projekten weltweit (Netzwerk streetfootballworld) einen gemeisamen Beitrag zum interkulturellen Austausch beim Straßenfußball-festival 2010 in Südafrika zu erarbeiten.

Die Football for Hope Bewegung ist das Kernelement der strategischen Allianz zwischen FIFA und streetfootballworld. Sie wurde ins Leben gerufen, um den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen lokal agierenden Organisationen, die soziale Entwicklung fördern, und Fußballverbänden, engagierten Vereinen und Spielern, professionellen Ligen sowie beteiligten kommerziellen Partnern zu verbessern. Die Bewegung zielt darauf ab, die herausragende gesellschaftliche Rolle des Fußballs zu nutzen, um einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der UN Millenniums-Entwicklungsziele zu leisten.

Mehr zum Projekt im Rahmen der Football for Hope Bewegung gibt es in Kürze unter dem Punkt "Projekte".

 

  © KICKFAIR 2007 | Impressum