Jugendliche im Projekt Jobkick engagieren sich im Ostfilderner Sportcamp

Vom 9. bis 13. August findet die zweite Woche des Ostfilderner Sportcamps statt. In dieser Woche übernimmt Mathias aus dem Jobkick-Projekt das Fußballangebot auf dem Trendsportfeld. Der fußballbegeisterte 21-Jährige ist seit April bei KICKFAIR tätig und freut sich auf die Aufgabe außerhalb des Büroalltags: “Ich mache selbst viel Sport und spiele gerne Fußball. Beim Sportcamp kann ich das an Kinder weiter geben.“



Die Beteiligung der Jobkick-Jugendlichen am Ostfilderner Sportcamp ist ein weiterer Schritt der Integration in kommunale Betätigungsfelder. Neben der Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ist die gezielte Förderung von Partizipation/Bürgerschaftlichen Engagement Kern der Projektmaßnahme.

Das Sportcamp Ostfildern bietet Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 14 Jahren ein mehrwöchiges Freizeitangebot. In über 12 verschiedenen Sportangeboten werden mehr als 150 Kinder und Jugendliche aus ganz Ostfildern erreicht. Es ist ein Angebot des TV Nellingen mit der Kinder-und Sportschule und der Kinder-und Jugendförderung Ostfildern.

 

Football for Hope würdigt den Einsatz des internationalen Young Leader Teams

In der offiziellen Abschlusszeremonie des Football for Hope Festivals hat Jürgen Griesbeck (streetfootballworld) die besondere Leistung des internationalen Young Leader Teams hervor gehoben. In seiner Ansprache würdigte er den Einsatz der 8 jungen Erwachsenen der internationalen Lernkooperation (KICKFAIR , Cre-Arte, Esperancé, Formacao) als ausschlaggebend für den Erfolg des Festivals. „Diese jungen Menschen haben sich wochenlang vorbereitet. Sie haben sich außergewöhnlich für dieses Festival eingesetzt. Ohne ihren professionellen Beitrag wäre dieses Festival nicht möglich gewesen. Dafür möchte ich mich bei jedem Einzelnen herzlich bedanken“, so Griesbeck.
Für ihren Einsatz wurden die Jugendlichen unter anderem mit der offiziellen FIFA-Medaille ausgezeichnet.

 

KICKFAIR von der General Assembly des streetfootballworld Netzwerkes ins Network Board gewählt!

Juli 06-2010 I  60 Netzwerkmitglieder und zahlreiche Gäste unterschiedlicher Organisationen, Institutionen und Partner des Netzwerkes debattierten und verfolgten die 1. Mitgliederversammlung des streetfootballworld network am 06. Juli in Johannesburg / Südafrika.

Neben zahlreichen Diskussionen, Fragen und Antworten zur bisherigen strukturellen und inhaltlichen Entwicklung des Netzwerkes der vergangenen Jahren richtete die Versammlung in Südafrika auch den Blick in die Zukunft. So war ein zentraler Punkt des Treffens die Neuwahl der Organisationen die zukünftig die Netzwerkmitglieder im streetfootballworld Network Board vertreten sollen.

Das Network Board besteht aus 5 Mitgliedsorganisationen, dem Network Director, sowie dem Managing Director der streetfootballworld gGmbH und wird von der Mitgliederversammlung alle zwei Jahre gewählt. Das Network Board erarbeitet die strategische Ausrichtung des Netzwerks und berät das Network Management Team bei allen wichtigen Entscheidungen. 

Mit hohem, weltweitem Zuspruch wurde in Südafrika auch erstmals KICKFAIR mit dieser Aufgabe betraut und neben Mundo Afro (Uruguay), Grassroot Soccer (various African countries), Mifalot (Israel) und Street League (UK) ins Board gewählt.

 

Internationale Young Leader Delegation begeistert beim Football for Hope Festival

Die „jugendlichen Leader“ der 32 teilnehmenden Delegationen aus aller Welt sind begeistert. Die Workshops der internationalen Young Leader Delegation (KICKFAIR, Formacao, Cre-Arte, Espérance) kommen sehr gut an. „Die gemeinsame Arbeit an den Vorbereitungen für das Straßenfußballturnier kommende Woche macht sehr viel Spaß“, so Heong, Young Leader aus aus Kambodscha. „Ich lerne so viel Neues, was für meine Arbeit zu Hause sehr wertvoll ist“, so der 26-Jährige weiter.

In der Auseinandersetzung mit dem Regelwerk und der Art und Weise, wie man die jugendlichen Spieler/innen vorbereiten will, entstehen immer wieder neue Ideen und fruchtbare Diskussionen. „Es kommen so viele tolle Vorschläge und es besteht so ein großes Interesse am Austausch, dass wir einen extra Zeitraum dafür eingerichtet haben“, meint Florian, KICKFAIR-Mitglied der internationalen Young Leader Delegation. „Jeden Tag um 18 Uhr treffen wir uns mit interessierten Jugendlichen zum Austausch... und es kommen immer richtig Viele, so Diane, ebenfalls Mitglied der internationalen Young Leader Delegation (Formacao).

Bei allen Diskussionen sind sich die Young Leader in einem Punkt immer einig: Wir wollen den Jugendlichen eine Rahmen schaffen, in dem sie Spaß haben können und austauschen können. Wettkampfspiele wollen wir nicht!

 

 

KICKFAIR mit Mustafa Imdat Studio-Gast in der SWR Landesschau

Juni 21-2010 I KICKFAIR wurde mit seinem Engagament in der Landesschau Baden-Württemberg vorgestellt. Anlass war die Reise zum Football for Hope Festival nach Südafrika

  zur Mediathek

 

Nachhaltigkeitskongress zu freiwilligem Engagement in Baden-Württemberg: Jugendliche und junge Erwachsene von KICKFAIR stellen ihre Projekte vor

Juni 16-2010 I Mehr als 500 Baden-Württemberger diskutierten am 16. Juni in Esslingen im Rahmen des Nachhaltigkeitskongresses über die Themen Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und die Lokale Agenda 21. KICKFAIR war ebenfalls dabei.

AM KICKFAIR-Stand in der Kongressmesse informierten junge KICKFAIR-Mentoren über ihre Projekte. Auch Ministerpräsident Stefan Mappus interessierte sich für KICKFAIR. Ausführlich diskutierte er mit den jungen Vertretern von KICKFAIR über ihr freiwilliges Engagement in den Projekten. In seinem Grußwort an die Aktiven lobte er: „Das Engagement jedes Einzelnen vor Ort ist unerlässlich, um Nachhaltigkeit im Land umzusetzen. Durch die Beiträge der engagierten Menschen bekommt der abstrakte Begriff der Nachhaltigkeit ein Gesicht. Baden-Württemberg kann auf eine lange Tradition freiwilligen Engagements zurückblicken. Dies ist eine wichtige Ressource für die Zukunft“.

 

Michaela Paldauf informiert Ministerpräsident Stefan Mappus und Umweltministerin Tanja Gönner

 

Insgesamt diskutierten auf dem Nachhaltigkeitskongress mehr als 500 Gäste, Aussteller und Referenten aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft über Nachhaltigkeit vor Ort. Den Austausch verfolgten und begleiteten neben Ministerpräsident Stefan Mappus auch Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner, Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz und Kultusstaatssekretär Wacker. Zum Thema "Fußball- mehr als nur Sport" sprachen Suryia Steidle (15 Jahre) und Patrick Uhrig (20 Jahre) mit Staatssekretär Wacker auf dem Podium. Aus eigener Erfahrung beschrieben sie vor allen Gästen den Einfluss den die Straßenfußballprojekte auf ihr soziales Engagement und ihre persönliche Entwicklung hat.

 

Bundesinnenminister DeMaiziere gibt Interview zu KICKFAIR und internationalen Lernkooperationen

Juni 9-2010 I Am 8. Juni traf sich der Bundesinnenminister mit Teilnehmern des internationalen Young Leader Projektes im Reichstag in Berlin. Unter der Glaskuppel des Parlament sprach er mit ihnen über Fußball als Motor sozialer Entwicklung und das Potential internationaler Lernkooperationen, wie sie von KICKFAIR und seinen internationalen Partnern gemeinsam umgesetzt werden. Dabei lobte er diese nachhaltige Form der Zusammenarbeit als gelungenes Beispiel dafür, wie junge Menschen weltweit von und miteinander lernen.

Das Interview ist Teil des internationalen Dokumentationsfilms „Begegnung Straßenfußball-Together we can“. Der Film ist das Young Leader Projekt von KICKFAIR mit seinen internationalen Partnern im Fußball-WM Jahr 2010. Es wird vom Bundesministerium des Innern und Football for Hope gefördert.

 zum Filmtrailer Begegnung Straßenfußball

 

 

Jugendliche vertreten KICKFORMORE in der Sendung Doppelpass

Mai 24-2010 I Am 23. Mai waren Marcel Mauz (19 Jahre) und Benny Auch (16 Jahre) für KICKFORMORE in der Sendung Doppelpass. Begleitet wurden sie vom Laureus Botschafter und KICKFORMORE Schirmherren Axel Schulz. Gemeinsam nahmen sie einen Scheck über 40.000,00 Euro entgegen, den Inhalt des SPORT1-Phrasenschweins. Er wurde zugunsten der Laureus Sport for Good Foundation gestiftet. Der Betrag ergibt sich aus den gesammelten Erlösen aus unzähligen Fußball-Floskeln im SPORT1-Doppelpass der vergangenen Saison sowie den Spenden der Zuschauer und von SCHÖNER WOHNEN Polarweiss. Der Premium-Partner des SPORT1-Torwart-Awards „Die weiße Weste“ zahlte für jedes „Zu-Null-Spiel“ in der Bundesliga-Spielzeit 2009/2010 50 Euro ins SPORT1-Phrasenschwein.

von links nach rechts; Marcel Mauz, Axel Schulz und Benny Auch bei der Scheckübergabe

 

KICKFAIR beim Nachhaltigkeitskongress 2010 des Landes Baden-Württemberg


Mai 21-2010 I Auch in diesem Jahr findet in Baden-Württemberg der Nachhaltigkeitskongress statt. Der Kongress informiert über nachhaltige Entwicklung in Baden-Württemberg und bietet Raum für Diskussionen. „Gemeinsam Zukunft gestalten“ ist das aktuelle Motto. Auch das gemeinsame Lernen von Nachhaltigkeit durch das Ehrenamt wird an Beispielen aus Jugendarbeit, Sport, Bildung und Integration deutlich.
Auch KICKFAIR ist eingeladen, sich an dieser Diskussion zu beteiligen. Zum Thema „Fußball- viel mehr als Sport“ werden Suriya Steidle und Patrick Uhrig mit Goerg Wacker, MdL und Staatssekretär im Ministerium für Jugend, Kultus und Sport Baden-Württemberg auf dem Podium diskutieren.

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Internationales Young Leader Team im Bundesministerium des Innern

Mai 19-2010 I Am 18. Mai waren Diane aus Brasilien und Moncho aus Argentinien in das Bundesministerium des Innern in Bonn eingeladen. Als offizielle Vertreter des Internationalen Young Leader Teams berichteten Sie über ihre bisherige Arbeit und ihre gemeinsamen Erfahrungen im Lernkooperationsprojekt "Together we can".

 

KICKFAIR und Jobcenter Esslingen starten gemeinsame Modellmaßnahme
„Integration in Arbeit und Gemeinwesen durch Straßenfußball (Sport)“

Mai 03-2010 I  In einem zunächst auf ein Jahr angelegten Modellprojekt gehen seit dem 12. April KICKFAIR, das Jobcenter Esslingen und die örtliche Gesellschaft für Kinder- und Jugendförderung in Ostfildern neue Wege in der Aktivierung und beruflichen Eingliederung von Ausbildungs- und Arbeitssuchenden Jugendlichen. Neben der Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt steht als weitere Projektdimension die Sozialraumorientierung durch die gezielte Förderung von Partizipation/Bürgerschaftlichen Engagement im Fokus des Projektansatzes.

Eingebunden in die Philosophie von KICKFAIR „im Zentrum steht der Junge Mensch“ werden im Projekt lokale Räume geschaffen, in denen die Teilnehmer/-innen durch die Mitwirkung an Straßenfußball-Projekten Aufgaben finden, die sie fordern und fördern.

Im Vordergrund steht dabei das Entdecken und Entfalten von Stärken und Talenten. Im Maßnahmeverlauf wird so im Hinblick auf die Vermittlung in den Arbeitsmarkt und die Sozialraumorientierung ein authentisches und ganzheitliches Kompetenzprofil der Teilnehmer/-innen entwickelt.

In der Praxis werden bereits verschiedene Aufgaben übernommen. Dominik, 19 Jahre alt, bereitet Inhalte für die anderen Projektteilnehmer vor. Materialien werden gesichtet und für ein gemeinsames Treffen ausgewählt. Auf die Frage hin, ob er sich vorstellen kann im Projekt weiter teilzunehmen, antwortete er: „ Ja klar, ich denke das Projekt kann mir weiterhelfen“. Auch Matthias, dessen Berufswunsch Sportkaufmann ist, hat bereits schon ein Zielführende Aufgabe gefunden, die ihr er unter Anleitung selbstständig übernommen hat.

 

KICKFAIR mit Jugendlichen von KICKFORMORE zu Besuch bei der DTM

April 25-2010 I „Alter schau dir die Karre an!!!“ schreit Deniz zu seinem Freund Cem. Die zwei schauen erstaunt auf einen vorbeifahrenden Mercedes SLR. 40 Jugendliche aus dem KICKFORMORE Standort Schwäbisch Gmünd wurden von der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland zur Eröffnung der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft eingeladen. Ausgerüstet mit Armbändern für die Boxengasse konnten die Jugendlichen hautnah die Rennboliden anschauen, Fotos machen und die Show von „Culcha Candela“ ansehen. Der Höhepunkt des Tages war natürlich, neben dem Rennen, das Foto der Jugendlichen in der Box von Ralf Schuhmacher. Am Ende des langen, aufregenden Tages waren alle Jugendlichen glücklich und zufrieden, denn so etwas haben sie noch nie erlebt und werden es auch nicht so schnell vergessen. „Es war super und hat viel Spaß gemacht!“ resümierte Meltem bei der Verabschiedung in Schwäbisch Gmünd.

 

Internationales Fachsimposium Fußball-Lernen-Global im Gespräch mit dem ASA-Programm von InWent

Doris Deiglmayr (ASA) im Gespräch mit TeilnehmerInnen des Fachsymposiums

April 12-2010 I Fußball-Lernen-Global im intensiven Dialog mit dem ASA-Austauschprogramm von InWent. Die Koordinatorin der Süd-Nord Projekte Doris Deiglmayr nutze die Gelegenheit des internationalen Fachsymposiums (siehe auch Beitrag vom April-06-2010) , um sich mit Fußball-Lernen-Global und den internationalen Experten auszutauschen. In der Vergangenheit wurde das ASA-Programm von KICKFAIR und Fußball-Lernen-Global bereits modellhaft genutzt. Für Doris Deigelmayr ein absolutes „best practice Modell“ der Süd-Nord Zusammenarbeit: „Wir teilen das gleiche Anliegen und verfolgen einen gemeinsamen Weg“, so Deiglmayr im Gespräch. „Der partnerschaftliche Ansatz und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe liegt auch dem ASA-Programm zugrunde. Hier wird das in der Praxis erfolgreich umgesetzt. Das imponiert mir sehr“, so Deiglmayr weiter.

Neben dem schlüssigen Konzept von Fußball-Lernen-Global überzeuge auch die Tatsache, dass hier junge Menschen mit auf den Weg genommen werden, die aus internationalen Bildungsangeboten erfahrungsgemäß eher ausgeschlossen bleiben.

→  Link ASA-Programm

 

Straßenfußball, Teambuilding, Englischunterricht: Die deutsche Straßenfußballauswahl bereitet sich vor

April 11-2010 I Begleitet von KICKFAIR, traf sich das deutsche Straßenfußballnationalteam vom 9. bis 11. April zur gemeinsamen Festivalvorbereitung in der Nähe von Stuttgart. Im Mittelpunkt des „Trainingslagers“ standen das Zusammenwachsen als Team und die Auseinandersetzung mit den Besonderheiten des Football for Hope Festivals (Workshops, Regelwerk etc.).

Deutsches Straßenfußballnationalteam mit Team international

Neben dem Training auf dem Spielfeld, verbrachten die acht Jugendlichen aus ganz Deutschland auch einen ganzen Tag im Hochseilgarten auf der Schwäbischen Alb. Hier konnten die Jugendlichen gegenseitiges Vertrauen aufbauen und erleben, dass sie als Team erfolgreich sind. „ Das tolle an diesem Park war, dass wir und gegenseitig unterstützen mussten und so das Vertrauen im und für das Team aufgebaut haben“, meint Jessica aus dem Straßenfußballprojekt der Sportjugend Brandenburg. Und Juliana von Köln kickt ergänzt: „Wir sind als Team zusammengewachsen“.

Im Trainingsspiel gegen eine internationale Straßenfußball-Delegation aus Südamerika und Afrika, die zeitgleich bei KICKFAIR tagte, konnte das deutsche Straßenfußballteam erste praktische Erfahrungen sammeln.

Theorie gebüffelt wurde auch: in einem Workshop mit KICKFAIR wurden die Jugendlichen mit den Inhalten und Regeln des Football for Hope Festivals vertraut gemacht. Die besondere Herausforderung: der Workshop fand auf Englisch statt.

Ferdinand Keidler, Betreuer und Coach des Straßenfußballnationalteams meint abschließend: „Das Wochenende war ein voller Erfolg und die ganze Mannschaft möchte sich bei KICKFAIR für die tolle Unterstützung bedanken. Die vergangenen drei Tage haben das Potential eines jeden Spielers/einer jeden Spielerin der Mannschaft zum Vorschein gebracht.
Ich freue mich daher in den kommenden Einheiten mit diesen acht Jugendlichen weiterarbeiten zu können, sowie die Erfolge des Wochenendes verstetigen zu können“.

 

Fuball-Lernen-Global: Internationales Fachsymposium „Fußball als entwicklungspolitischer Bildungsansatz“ bei KICKFAIR

April 6-2010 I Vom 8. Bis 14. April 2010 treffen sich Vertreter und Vertreterinnen des Bildungsansatzes Straßenfußball aus aller Welt zu einem gemeinsamen Fachsymposium bei KICKFAIR.

Inhalt des internationalen Symposiums ist der Straßenfußball als entwicklungspolitischer Bildungsansatz im formellen Bildungsbereich und seiner Vernetzung mit außerschulischen Partnern vor Ort. Dazu arbeiten Experten und Expertinnen aus Schule, Schulpolitik, entwicklungspolitischer Bildungsarbeit mit Experten und internationalen Organisationen in Chile, Argentinien, Paraguay, Brasilien und Ruanda in verschiedenen Workshops und Diskussionsforen.

Ziel des Symposiums ist es, auf der Grundlage der bisherigen Projekterfahrungen des bundesweiten Schulprojektes Fußball-Lernen-Global sowohl die Potentiale, aber auch die Grenzen von Straßenfußball als entwicklungspolitischen Bildungsansatz herauszuarbeiten. Eine besondere Rolle spielt dabei der Fokus auf die Zielgruppe der bildungsfernen Jugendlichen.

 

Die Friedenskarawane (Caravanami) macht Halt bei KICKFAIR

März 26-2010 I  Auf dem Landweg von Berlin nach Johannesburg (Südafrika)... über Ostfildern, Valletta (Malta), Kairo, Assuan (Ägypten), Karthoum (Sudan), Marsabit (Kenia), Jinjo (Uganda) und Kigali (Rwanda). Rechtzeitig zur Fußball-WM wollen sie in Johannesburg angekommen sein. „Sie“, das ist eine Gruppe von jungen SportlerInnen, KünsterInnen und SchauspielerInnen aus Rwanda, Uganda, Kenia, dem Kongo und Deutschland. Gemeinsam bilden sie die „Caravanamani“, auf Deutsch Friedenskarawane. Organisiert wird die Friedenskarawane
von Espérance (die Partnerorganisation von KICKFAIR in Rwanda).

Die Friedenskarawane reist quer durch Europa und Afrika. Überall, wo sie halt macht, kommt sie mit Bürgern und Bürgerinnen in Gespräch. Die Beteiligten erzählen von zu Hause, ihren Lebenssituation, ihren Problemen und ihren Projekten. Sie bringen den Zuhören und Zuhörerinnen ihre Lebenswelten näher und kommen mit ihnen ins Gespräch.

So auch am gestrigen Abend bei KICKFAIR in Ostfildern. Die an der Friedenskarawane Beteiligten präsentierten Filme und Fotos aus ihrer Heimat. Zur Delegation gehört auch Fatuma. In der Stadt Marsabit (Kenia) brachte sie Jugendliche aus rivalisierenden Stämmen trotz Wiederständen zum Fußballspiel zusammen. Nicht jedem gefällt die Versöhnungsarbeit die Fatuma zuhause in Kenia macht. Trotzdem, unbeirrt und überzeugt von der verbindenden Kraft des Fußballs macht sie weiter.

 

 

KICKFAIR stellt sich im Südwestfernsehen (SWR) vor

März 17-2010 I Kurz nachdem die KICKFAIR Vertreter und Vertreterinnen im internationalen Lernprojekt wieder aus Rwanda zurück waren, hat der Südwestrundfunk zum Interview eingeladen: Marcel Mauz, 19 Jahre und „Young Leader“ wurde als Studiogast in die Landesschau Baden-Württemberg eingeladen, um über seine Erfahrungen und sein Engagement bei KICKFAIR zu berichten.

Zum Beitrag geht es hier...

 

3 Kontinente, 5 Organisationen, ein gemeinsames Ziel – Internationalen Young-Leader-Team traf sich in Ruanda

März 01-2010 I  „Mir fehlen die Worte, um meine Gefühle zu beschreiben, die ich nach dieser Woche habe. Aber ich bin sehr glücklich, dass ich hier sein konnte und meinen Teil zu unserer gemeinsamen Idee beitragen konnte.“ So fasst Dunga aus Brasilien am Ende der Woche in Ruanda seine Erfahrungen zusammen. Er ist Teil des internationalen Young-Leader-Teams, das sich in der langjährigen Zusammenarbeit von KICKFAIR und seinen internationalen Partnern Cre-Arte, Formaçao und dem CDI aus Südamerika und Espérance aus Ruanda entwickelt hat.

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern (BMI / Abteilung Sport) hatten jeweils 2 Young-Leader aus den beteiligten Organisationen vom 14. bis zum 21. Februar die Möglichkeit, intensiv an ihren gemeinsamen Projekten und Ideen zu arbeiten. Im Mittelpunkt stand die Arbeit an ihrem gemeinsamen Filmprojekt „Begegnung Straßenfußball“. In einem gemeinsam erstellten Dokumentarfilm möchten sie ihr Leben, ihre Engagement in den lokalen Projekte und ihre internationale Zusammenarbeit der Öffentlichkeit vorstellen. Zur Premiere wird der Film beim Football for Hope – Festival in Südafrika gezeigt. „Unser Treffen in Ruanda war ein wichtiger Schritt, um das Projekt voranzubringen. Wir konnten uns gegenseitig unsere Zwischenergebnisse seit unserem letzen Treffen im Juli 09 zeigen und gemeinsam unsere Geschichte weiterentwickeln. Besonders wichtig waren auch die Film-Workshops, in denen uns Mustafa Gündar als Medienexperte noch mal grundlegende Tipps und Erfahrungen vermittelt hat“, so Mimoza von KICKFAIR.


Beim Festival in Südafrika gehen die Jugendlichen eine weitere gemeinsame Aufgabe an: Sie sind verantwortlich für den gesamten Bereich der Mediation. In der Philosophie Straßenfußballs soll ohne Schiedsrichter und im Sinne des Fairness-Gedankens gespielt werden. Für Moncho aus Argentinien eine besonderer und anspruchsvolle Herausforderungen: „Hier werden 32 Delegationen aus der ganzen Welt aufeinander treffen, die alle in ihren Projekten mit verschiedenen Ansätzen und Regeln Straßenfußball spielen. Wir haben uns in Ruanda Gedanken gemacht, wie wir diese wichtige Aufgabe gemeinsam meistern können. Bereits vor Turnierbeginn werden wir mehrere Workshops für die Young-Leader der anderen Delegation anbieten. Hier wollen wir sie auf ihre Aufgabe als Mediatoren vorbereiten und sie gleichzeitig auf das zentrale Anliegen des Festivals einstimmen: gemeinsam Spaß am Fußballspielen haben und der Öffentlichkeit unser Anliegen zeigen.“

Am Tag vor dem Abflug sind alle Teilnehmenden erschöpft aber mit den Ergebnissen der Woche zufrieden. Für Daiana aus Argentinien ist es nun wichtig, ihre Erfahrung zu Hause weiterzugeben: „Wenn ich den Kindern und Jugendlichen zu Hause erzähle, dass es Jugendliche in Europa oder in Afrika gibt, die auch Straßenfußball spielen, können sie das erst oft nicht glauben. Aber dann legen sie noch mehr Kraft in die Projekte.“ Ähnlich geht es Dunga: „Die Erfahrungen aus dieser Woche werde ich in meinem Kopf und in meinem Herzen mit nach Brasilien nehmen. Ich möchte den Leuten erzählen, dass wir genau so eine gerechtere und glücklicher Welt schaffen können: wenn wir gegenseitig voneinander lernen und wenn jeder einen kleinen Teil beiträgt.“

 

Neue Publikation: Lernzirkel Südafrika 2010

 

Februar 23-2010 I 2010 sorgt wieder einmal eine Fußball-Weltmeisterschaft weltweit für Begeisterung. Emotionsgeladene und hoffentlich faire Spiele werden die Zuschauer und die Zuschauerinnen zu Hause an den Bildschirmen genauso fesseln wie Südafrika als Gastgeberland selbst. Das Fußballgroßereignis bietet damit eine motivierende Gelegenheit, um sich in Schule und Jugendarbeit mit dem Gastgeberland Südafrika zu beschäftigen.

Zu diesem Anlass haben das Institut für Friedenspädagogik Tübingen und KICKFAIR gemeinsam den Lernzirkel Südafrika herausgegeben. Der Lernzirkel Südafrika besteht aus sechs Modulen, die auch unabhängig voneinander im Unterricht umgesetzt werden können. Jedes Modul enthält vielfältige Textdokumente, Karten, Schaubilder und

Videosequenzen und bietet unterschiedliche Methoden an, um sich unter Aspekten des Globalen Lernens mit dem Land, seinen Jugendlichen und der Rolle des Fußballs auseinanderzusetzen.

Format: Broschüre, DIN A4, 64-seitig mit Begleit-DVD
Sprachen: erhältlich in Deutsch, Spanisch, Englisch
Schutzgebühr: 10,00 EUR

→ Ein ausführliche Beschreibung der Module und der Verbindung Fußball - globales Lernen finden Sie auf der Homepage zum Lernzirkel Südafrika.

 


AMAKURU NEZA - Guten Tag, Herzlich Willkommen!

Februar 20-2010 I Es geht ganz schön den Berg hoch in Kimisagara, dem Stadtteil von Kigali, wo der Projektpartner Espérance beheimatet ist. Es ist heiß und je weiter die Gruppe den Berg erklimmt, desto mehr Menschen begleiten sie auf ihrem Weg nach fast ganz oben. Dort steht das Haus von Soirayas Eltern, die schon vor dem Haus stehen, um die internationale Gruppe zu empfangen. Soiyara ist 15 Jahre alt und seit 2 Jahren regelmäßig bei Espérance aktiv.

In Erwartung der internationalen Gäste

Ihren Eltern erzählt sie regelmäßig von den verschiedenen Projektaktivitäten und dem internationalen Austausch. Nun hat sie das Internationale Young Leader zu sich nach Hause eingeladen. Sie hat ihnen ihr Haus gezeigt und ihre Familie vorgestellt. Familienbesuche sind bei Esperancé Teil der pädagogischen Arbeit und wichtiger Bestandteil in der Arbeit mit Jugendlichen.


„Soirayas Eltern können nur Kinirwanda, die Landessprache hier. erzählt Lozangela (Fundacao Jovem). Aber Passy (Espérance) hat übersetzt und wir haben uns viel ausgetauscht. Ich war berührt von der großen Offenheit und Freundlichkeit, die uns entgegen gebracht wurde, so Lozangela weiter. „ Außerdem haben sie versucht, mir das Zählen auf Kinirwanda bei zu bringen... Wir haben viel gemeinsame gelacht.“

 

Deutscher Botschafter in Rwanda empfängt KICKFAIR und seine Partnerorganisationen in seiner Residenz in Kigali

Februar 18-2010 I  Gleich zu Beginn des Arbeitsforums in Kigali empfing Botschafter Timpe das internationale Young Leader Team in seiner Residenz in Kigali. „Es war mit ein Anliegen, sie ganz persönlich kennen zu lernen und Ihnen viel Erfolg für diese intensive Arbeitswoche zu wünschen“, begrüßte der Botschafter jeden Einzelnen der Delegation. In seiner Ansprache an die Young Leader beschrieb er ihre gemeinsamen Projekte als gelungene Beispiele internationaler Zusammenarbeit. Er lobte ihre Ausdauer und ihre große Motivation, mit der sie ihre Projekte zum Erfolg führen.




„Dass uns der deutsche Botschafter zu sich nach Hause einlädt zeigt mir, dass wir wahrgenommen werden“, meint Mimoza, eine der Young Leader von KICKFAIR. Und ihr Kollege Moncho aus Argentinien fügt hinzu: „manchmal habe ich schon gedacht, dass es keinen interessiert, was mir machen. Hier eingeladen zu sein hat mir gezeigt, dass das nicht stimmt!“

Gefördert wird das Arbeitsforum in Kigali u.a. vom Bundesministerium des Innern (Abteilung Sport).

 

Netzwerk Straßenfußball - Bundesweites Ausstellungsprojekt zur FIFA WM 2010



Februar 02-2010 I
  Für Mustafa Imdat aus dem KICKFORMORE Standort Mössingen beginnt gerade eine aufregende und ereignisreiche Zeit. Nachdem ihn KICKFAIR als Botschafter in die deutsche Straßenfußballnationalmannschaft berufen hat er viel zu tun. Gemeinsam mit 7 weiteren Jugendlichen aus den Mitgliedsorganisationen des bundesweiten Netzwerks Straßenfußball, bildet er das deutsche Team beim Football for Hope Festival 2010 in Südafrika. Dort werden sie nicht nur Straßenfußball spielen, sondern auch Kulturbotschafter sein.

Denn die deutsche Straßenfußball-Nationalmannschaft ist eingebettet in ein übergreifendes Jugendkulturprojekt, das under Federführung von KICKFAIR zusammen mit Dynamo Windrad und Kölnkickt entwickelt wurde und im Netzwerk Straßenfußball bundesweit umgesetzt wird. „Fußballdeutschland: kulturelle Vielfalt und Bereicherung heißt dieses Projekt, das Straßenfußball und Jugendkultur miteinander verbindet. Mit Hilfe von Foto- und Filmbeiträgen, Musik- und Textstücken, Workshops und Live-Auftritten erzählen die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigene Geschichte. Sie beschreiben ihre alltäglichen Herausforderungen und welchen positiven Einfluss ihr Engagement im Fußballprojekt auf sie selbst und andere Jugendliche hat. Alle Beiträge münden in eine gemeinsame Ausstellung, die auch durch Deutschland touren wird.

 

KICKFAIR veranstaltet 2. Medienworkshop zum Film und Fotoprojekt „Jugendliche Lebenswelten in Baden-Württemberg“

Januar 31-2010 I Am 30. Januar fand der 2. Medien-Workshop des landesweiten Film- und Fotoprojektes „Jugendliche Lebenswelten in Baden-Württemberg“ statt. Einen ganzen Tag lang arbeiteten Jugendliche aus den KICKFAIR Projekten an den Inhalten für ein gemeinsames Drehbuch. Nachdem sie sich im ersten Workshop mit technischen Grundbegriffen und Grundfertigkeiten des Filme Drehens beschäftigt hatten ging es diesmal um die Entwicklung der gemeinsamen Geschichte.




Es wurde wild diskutiert, über die Rolle des Straßenfußballs als Begegnungsplattform, ihr Engagement in den Projekten und den Einfluss der Projekte auf ihre persönlichen Entwicklungen. Heraus gekommen ist ein buntes Bild verschiedener Kulturen und Meinungen. Entstanden ist aber eine gemeinsame Geschichte durch Straßenfußball. Im März werde hierzu die ersten Szenen gedreht.

Besonders spannend war dabei der Austausch mit Passy aus der ruandischen Partnerorganisation von Espérance, bei dem die Lebenswelten in Deutschland und Ruanda und die Rolle des Fußballs bei der Projektarbeit verglichen wurden.




 

Deutschland-Team „Südafrika 2010“ im Beisein von Angela Merkel der Öffentlichkeit vorgestellt. KICKFAIR eröffnet dem bundesweiten Netzwerk die Teilnahme am Football for Hope Festival in Südafrika

Januar 18-2010 I Im Rahmen der diesjährigen „Nacht der Süddeutschen Zeitung“ wurde erstmals offiziell das deutsche Netzwerk-Team „Südafrika 2010“ der Öffentlichkeit vorgestellt. KICKFAIR, die als einzige Organisation in Deutschland die Teilnahmevoraussetzungen für das Football for Hope Festival in Südafrika erfüllt, hat diese Option für das bundesweite Netzwerk Straßenfußball geöffnet. So wird das deutsche Straßenfußball-Team in Südafrika nicht nur von KICKFAIR, sondern von jugendlichen Vertretern aus allen 8 Mitgliedsorganisationen im Netzwerk repräsentiert.


Netzwerk Team Deutschland (unten links Mustafa von KICKFAIR)

KICKFAIR wird von Mustafa Imdat aus dem KICKFORMORE Standort Mössingen vertreten. Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und anderen Prominenten aus Politik, Industrie und Wirtschaft beschreibt er seine Rolle folgendermaßen: „ich will Botschafter sein für ein faires und tolerantes Deutschland und positiv zu einem gelingenden Festival beitragen. Für die anderen Jugendlichen in unserem Projekt möchte ich Vorbild sein.“

Mustafa ist 16 Jahre alt und engagiert sich seit vielen Jahren im Projekt KICKFORMORE in Mössingen-Bästenhardt. Er übernimmt dort vielfältige Aufgaben und ist mittlerweile zu einem wichtigen Vorbild für andere Kinder und Jugendliche im Projekt, in der Schule und im Gemeinwesen geworden.

Bei den Vorbereitungen zu ihrer Teilnahme am Festival, das unter dem Dach der Gemeinschaftsinitiative von street- footballworld und der FIFA „Football for Hope“ zu den offiziellen Events der FIFA Fußballweltmeisterschaft zählt, wird das Team Deutschland
auch durch den langfristigen Partner Sony Deutschland und die Süddeutsche Zeitung unterstützt.

Das Festival findet vom 29. Juni bis 10. Juli 2010 im südafrikanischen Johannesburg statt. Alle 32 teil- nehmenden Mannschaften werden von internationalen Entwicklungsorganisationen gestellt, die den Fußball einsetzen, um sozialen Missständen in der jeweiligen Region entgegen zu wirken.

Mehr zum Festival hier

 

 

Homepage zum Lernzirkel Südafrika 2010 freigeschaltet


Januar 02-2010 I  Die WM 2010 kann beginnen. Ab sofort sind erste Inhalte und Eindrücke des vom Institut für Friedenspädagogik Tübingen und KICKFAIR entwickelten Lernzirkel Südafrika 2010 im Internet einsehbar

→ Homepage Lernzirkel Südafrika










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