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„Straßenfußball und Kinderrechte World-Cup“ war das gemeinsame Projekt in der internationalen Lernkooperation von KICKFAIR mit seinen Partnerorganisationen Formaçao (Brasilien), Peres Center for Peace (Israel und Palästina), Chigol (Chile), Centro para el desarollo de la inteligencia (CDI) und Paí Pukú (Paraguay), Espérance (Ruanda), Hodi (Kenia), SALT Academy/Mighty Girls (Kambodscha). Aufbauend auf dem internationalen Fachgespräch 2015 in Stuttgart und dem daraus entstanden Handlungsleitfaden in 4 Sprachen (Deutsch, Englisch, Portugiesisch und Spanisch – siehe unten) fanden 2016 in allen beteiligten Ländern 27 Straßenfußball-Events und hunderte Workshops zu Straßenfußball und Kinderrechten statt.

Verbunden waren alle Veranstaltungen durch den gemeinsamen Handlungsleitfaden, der mit Unterstützung des Bundesministeriums des Inneren neben Deutsch auch auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch entwickelt und übersetzt wurde. Über diesen Leitfaden setzten sich die Teilnehmende neben der globalen Dimension des Projektes, auch immer mit der lokalen Bedeutung der Kinderrechten auseinander. Welche Kinderrechte gibt es? Wie werden sie bei uns umgesetzt und wie in anderen Teilen der Welt? Was haben sie mit Straßenfußball zu tun und wie bringen wir sie in Verbindung mit unserer Projektarbeit? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich Jugendliche weltweit. Youth Leader aus den beteiligten Organisationen gestalten diese Veranstaltungen aktiv mit. Eine Auswahl von Youth Leadern war im Rahmen von Arbeitsaufenthalten in anderen Projekten auch international eingebunden.

Ihre Aktivitäten dazu posteten die Jugendlichen regelmäßig auf facebook. So entstand über die vielen Monate hinweg eine Verbundenheit und Identifikation mit dem gemeinsamen Projekt und Thema. Im Mittelpunkt dabei immer wieder: die gemeinsame globale Tabelle und das Sammeln von Spielpunkten auf dem Weg an die Tabellenspitze.

Denn bei den Straßenfußball-Events spielten alle teilnehmenden Teams in einem „Landestrikot“ der beteiligten Länder – welches, das wird jeweils zugelost. Die erspielten Punkte für dieses Land flossen anschließend alle in eine gemeinsame globale Tabelle. Während der „Straßenfußball-Kinderrechte“-WM konnten die Jugendlichen also bis Dezember 2016 beobachten, wo „ihr“ Land in der Tabelle gerade steht. So wurde die globale Tabelle neben dem Handlungsleitfaden zu einem weiteren verbindenden Element des„Straßenfußball und Kinderrechte World-Cup“. Nach dem Kick-Off im März 2016 in Kambodscha tourte die Kinderrechte-WM einmal um die Welt und fand kurz vor Weihnachten im Norden Brasiliens ihr Ende. Da stand dann fest, dass in der globalen Tabelle Chile den ersten Platz behaupten konnte.

Die Inhalte und Handlungskonzepte haben alle Partner jedoch im Laufe das Jahres bei sich vor Ort in die alltägliche Arbeit integriert: Straßenfußball und Kinderrechte – das Thema geht weiter!

 

 

 

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