Länderspiel gegen Spanien: Mesut Özil begrüßt persönlich „seine“ KICKFORMORE-Projektgruppe aus der Schule Berger Feld in Gelsenkirchen

Diese Gelegenheit hat sich Mesut Özil nicht nehmen lassen: wenn er schon mal aus London in der Nähe seiner alten Heimat ist, dann will er auch die Jugendlichen sehen, die bei KICKFORMORE „Am Berger Feld“ dabei sind. Nun gab die Agenda der DFB – Nationalelf einen Besuch an seiner ehemaligen Schule in Gelsenkirchen nicht her –  also lud er sie kurzerhand zum Länderspiel ins Stadion ein.

Nach dem Spiel traf er sie dann auf ihren Plätzen im Stadion. Eigentlich wollten die Jugendlichen ihm alles Mögliche aus dem Projekt erzählen, als er dann aber vor ihnen stand war die Aufregung am Ende doch zu groß. Nach vielen Fotos und Autogrammen erinnerte sie Mesut Özil noch mal daran, welche Chancen KICKFORMORE für sie birgt, motivierte sie, weiterhin regelmäßig dabei zu sein und versprach, so bald es geht, vorbei zu kommen.

Zum Hintergrund des Projektes an der Gesamtschule „Am Berger Feld“:

Durch die Unterstützung von Mesut Özil und der Laureus Sport for Good Foundation gibt es KICKFORMORE seit diesem Schuljahr auch an der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen. Es ist die Schule, an der Mesut Özil selbst die Schulbank gedrückt hat. Fußball spielt an dieser Schule seit jeher eine große Rolle. Einige ehemalige Schüler sind heute weltbekannte Fußball-Profis (wie zum Beispiel Manuel Neuer, Julian Draxler, Benedikt Höwedes, Leroy Sané, Max Meyer, Ralf Fährmann, Joel Matip, Sead Kolasinac).

Noch wichtiger als Fußball jedoch ist der Gesamtschule die persönliche Entwicklung der Jugendlichen und deren Begleitung in eine Zukunft mit Perspektive – auch ohne Fußball. Und so ist das KICKFAIR Projekt KICKFORMORE an der Gesamtschule Berger Feld genau richtig/ am richtigen Platz. KICKFORMORE fördert individuelle Fähigkeiten und unterstützt persönliche Entwicklung. Im Straßenfußball und im Leben.

Als ehemaliger Schüler an der Gesamtschule Berger Feld weiß Mesut Özil, welche Potentiale der Straßenfußball für Lernen auf dem Feld und darüber hinaus haben kann. Er hat selbst jahrelang im so genannten „Affenkäfig“ – ein Bolzplatz unweit der Schule, gekickt: „Auf dem Bolzplatz haben wir uns früher getroffen, haben gemeinsam gekickt und wurden Freunde – egal woher man kam. Ich habe beim Kicken Dinge gelernt, die gut sind für das Spiel, aber fast noch wichtiger sind für das Leben außerhalb des Platzes. Dazu gehört Respekt, im Team agieren, sich an Regeln halten, oder mit Frustrationen umgehen.

Letztes Jahr habe ich KICKFAIR kennengelernt. Die schaffen genau das: spielen, lernen und sich persönlich entwickeln im Team. Deswegen unterstütze ich KICKFAIR und die Gesamtschule am Berger Feld – die auch mir als Jugendlicher mit auf den Weg geholfen hat – dieses dort umzusetzen.“

Im Mittelpunkt der Projektaktivitäten steht in diesem Schuljahr das Thema „Begegnung in Vielfalt“. Über den Straßenfußball kommen die Schüler und Schülerinnen mit den unterschiedlichsten (kulturellen) Hintergründen in Kontakt. Über das KICKFAIR-Konzept bauen sie Vorurteile ab, sprechen über gemeinsame Werte und fangen an, aktiv Spielregeln für das Zusammenleben an ihrer Schule mit zu entwickeln.

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