KICKFAIR Youth Leader treffen sich in Stuttgart

„Rundum perfekte Tage“, so das Fazit von Lukas am Dienstagnachmittag. Und Ummahan ergänzt: „aber viel zu kurz“. Tatsächlich – es hätte länger sein dürfen. Die Agenda war voll beim Treffen von 20 Youth Leadern aus KICKFAIR Standorten in ganz Deutschland. Neben dem Ausprobieren neuer KICKFAIR Methoden in der Gruppe und der Diskussion, wie sie in der Arbeit vor Ort eingesetzt und weiterentwickelt werden, stand vor allem ein intensiver Austausch über den doch großen Begriff Vielfalt im Fokus.

Was genau verstehen wir unter Vielfalt? Wie und wo zeigt sich diese? Wie vielfältig sind wir als Youth Leader eigentlich? „Wir haben viel darüber gesprochen, dass jeder seinen eigenen Rucksack hat. Wir wissen oft nicht, was da drin steckt, was der andere durchgemacht hat, welche Erziehung, Kultur oder Religion jemand hat“ weiß Luise.

Wie aus all dieser Vielfalt eine Gemeinschaft entstehen kann, in der alle ihr Potenzial entfalten können, ist für die Youth Leader eine der zentralen Zukunftsfragen in unserer Gesellschaft. Bei KICKFAIR sind wir dabei schon auf einem guten Weg, wie Hamad findet: „Wir müssen uns alle als eine Familie sehen – das tun wir hier bei KICKFAIR. Dass jeder sich so fühlen kann wie er ist und das tun kann, was er kann und möchte“.

Ausgestattet mit neuen Methoden, beginnen nach den Osterferien die lokalen Workshops zum Thema Vielfalt: „Ich habe durch das Treffen einen Methodenkoffer, den ich individuell in meinen Gruppen einsetzen kann, je nach dem, was gerade vor Ort Thema ist und wo die Gruppe steht. Ich fühle mich gut vorbereitet, um mit meinen Projektgruppen zu arbeiten“, so Lukas.

Wie können wir ein Zusammenleben in Vielfalt und damit verbunden unsere Zukunft gemeinsam gestalten? – Das ist die zentrale Frage, um die es in den nächsten Wochen und Monaten gehen soll. Salim aus München beschreibt dazu Folgendes: „Wir sind hier, um unsere neue Gesellschaft zu gestalten. Also Probleme wie soziale Benachteiligung und Integration versuchen anzugehen. (…) Wir müssen schauen, dass die Gesellschaft nicht gespalten ist.“ Die Youth Leader und die Kinder und Jugendlichen, mit denen sie in den lokalen Projektgruppen arbeiten, leisten hierzu jedenfalls einen enormen Beitrag.

Das Treffen ist Teil des von Football for Hope geförderten Youth Leader Zukunftsdialogs.

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