Teamer-Fortbildung auf der Burg Hoheneck: Straßenfußball-Mediation und die Auseinandersetzung mit Fairness

Jedes Jahr im Oktober fahren die „alten Hasen“ mit dem „jungen Nachwuchs“ für drei Tage auf die Burg. „Die alten Hasen“ – das sind die älteren Schülerinnen und Schüler der Nürnberger Scharrerschule, die sich schon lange als Teamer engagieren. Teamer zu sein heißt an der Scharrerschule viel mehr, als Teams an Turnieren in der Dialogzone und im Spiel zu begleiten. Wer an der Schule Teamer ist, steht auch für die Werte des KICKFAIR-Fußballs außerhalb des Spielfeldes ein. Ob im Klassenzimmer, auf dem Schulhof oder in anderen Räumen – Teamer übernehmen Verantwortung für einen fairen Umgang miteinander.

Und so ist die jährlich stattfindende Fortbildung der „alten Hasen“ für den jungen Nachwuchs auch mehr als eine Weiterbildung in der KICKFAIR Spielmethode. Neben dem ganz konkreten Einüben von Entwickeln von Handlungsstrategien und Fähigkeiten beim Teamen setzte sich die Gruppe auch mit grundsätzlichen Fragen auseinander wie: Was bedeutet eigentlich Fairplay und Fairness? Wie kann ich als Teamer Verantwortung dafür übernehmen, dass andere Kinder und Jugendliche gut miteinander umgehen und miteinander klarkommen? Unter welchen Bedingungen ist der Straßenfußball in Kolumbien entwickelt worden und wie können wir davon lernen und auch aus globaler Perspektive sinnvoll handeln – auf dem Spielfeld, in der Schule, in unserem Umfeld?

KICKFAIR unterstützt die „alten“ und die „neuen“ Hasen (sowie ihre Lehrkräfte) in dieser Entwicklung. So ist der „Teamerpool“ an der Scharrerschule mittlerweile auf 28 Schülerinnen und Schüler angewachsen! Und am Ende der drei Tage waren sich die Teamer auch sicher: „Wir stehen für ein faires Miteinander – und wir sind gut vorbereitet, um in Zukunft Turniere und unsere Pausenliga gemeinsam zu stemmen!“

 

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