Internationales Projekt „Straßenfußball und Kinderrechte“: Chile gewinnt den Kinderrechte World-Cup

Chile ist Kinderrechte-Weltmeister!! Nach 27 Turnieren, 811 erspielten Punkte für die globale Tabelle und hunderten von Workshops zu Straßenfußball und Kinderrechten auf der ganzen Welt wird Chile Champion 2016!

Mit dem Kick-Off im März 2016 in Kambodscha tourte die Kinderrechte-WM einmal um die Welt und fand kurz vor Weihnachten im Norden Brasiliens ihr Ende. Dazwischen liegen Turniere, vielfältige Workshops, öffentliche Präsentationen und Straßenfußball-Events an Schulen, Jugendzentren und Gemeindeplätzen bei KICKFAIR (Deutschland), Chigol (Chile), Formaçao (Brasilien), Salt Academy/Mighty Girls (Kambodscha), Espérance (Ruanda), Hodi (Kenia), Peres Center for Peace (Israel/Palästina), Centro para el desarollo de la inteligencia und Paí Pukú (beide Paraguay).

Verbunden waren alle Veranstaltungen durch den gemeinsamen Handlungsleitfaden, der mit Unterstützung des Bundesministeriums des Inneren neben Deutsch auch auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch entwickelt und übersetzt wurde. Über diesen Leitfaden setzten sich die Teilnehmende neben der globalen Dimension des Projektes, auch immer mit der lokalen Bedeutung der Kinderrechten auseinander. Welche Kinderrechte gibt es? Wie werden sie bei uns umgesetzt und wie in anderen Teilen der Welt? Was haben sie mit Straßenfußball zu tun?

Ihre Aktivitäten dazu posteten die Jugendlichen regelmäßig auf facebook. So entstand über die vielen Monate hinweg eine Verbundenheit und Identifikation mit dem gemeinsamen Projekt und Thema. Im Mittelpunkt dabei immer wieder: die gemeinsame globale Tabelle und das Sammeln von Spielpunkten auf dem Weg an die Tabellenspitze.

Mit dem letzten Turnier in Brasilien ist zwar der Kinderrechte-World-Cup 2016 abgeschlossen. Die Inhalte und Handlungskonzepte haben alle Partner jedoch im Laufe das Jahres bei sich vor Ort in die alltägliche Arbeit integriert: Straßenfußball und Kinderrechte – das Thema geht weiter!

 

Die internationale Zusammenarbeit im Projekt wird vom Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Bundestages mit gefördert.

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