Ganz jung – jung – halb alt – ganz alt: Im KICKFORMORE Standort Schwäbisch Gmünd wachsen die Jugendlichen stetig in neue Rollen

Ganz jung, jung, halb alt, ganz alt: Im KICKFORMORE Standort Schwäbisch Gmünd wachsen die Jugendlichen stetig in neue Rollen

„Eigentlich haben wir jetzt ganz alt, halb alt, halb jung und ganz jung im KICKFORMORE–Team“, sagt Iryen und beschreibt damit das rollierende System, das auch in Schwäbisch Gmünd funktioniert. In Iryen’s Sprache zählt sie selbst zu den „halb-Alten“. Sie ist in der 10. Klasse und seit mehreren Jahren bei KICKFORMORE aktiv. Angefangen hat sie als Spielerin, dann wurde sie Straßenfußball–Mediatorin und Organisatorin, jetzt ist sie Mentorin bzw. Youth Leaderin. Als Mentorin begleitet sie die jetzt die „halb Jungen“, die gerade in die Rollen als Straßenfußball-MediatorInnen und OrganisatorInnen hinein wachsen. Die wiederum begleiten die „ganz Jungen“, die als SpielerInnen mit der Methode vertraut gemacht werden. Iryen und ihre anderen KollegInnen der „halb-Alten“ wie Rumeysa und ihre Schwester Melisa werden von den „ganz Alten“ begleitet. Das sind im KICKFORMORE Standort die alten Hasen wie Hamad, Vanessa, Erdan, Deniz, Ozan und viele mehr. Sie sind mittlerweile in Ausbildung, Beruf oder auf weiterführenden Schulen, nehmen sich aber weiterhin Zeit für „ihre Schützlinge“ bei KICKFORMORE. „An unserem Beispiel sehen die Jungen, was es bringt, sich Ziele zu setzen und dran zu bleiben“ meint Erdan, „und das wollen wir den Jüngeren weiter geben“.

Also: verstanden, wer die ganz Jungen, Jungen, halb Alten und Alten sind? Wenn nicht – macht nichts! Es funktioniert jedenfalls hervorragend. Und das führt dazu, dass die halb Jungen, begleitet von den halb Alten für die ganz Jungen ihr erstes Straßenfußball-Turnier organisieren! Der KICKFORMORE Standort Mutlangen will genau das auch. Und so verstärken die Schwäbisch Gmünder die Partnerschaft mit Mutlangen und nehmen sie mit auf den Weg in gemeinsames Lernen und Organisieren!

Zum KICKFAIR Festival, das im Mai in Ostfildern stattfindet, kommen die Gmünder als „Mediatoren-Tandems“: das heißt, die halb Alten rund um Iryen, Rumeysa, Melisa und Co. trauen den halb Jungen schon zu, auch bei einem größeren Festival zu „teamen“. Sie lassen sie aber noch nicht ganz alleine – und bilden Tandems, so das die „halb Jungen“ langsam und mit Vertrauen in ihre neuen Rollen wachsen können.

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